ARCHIV

Der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“

Faschings-Seniorenfrühstück

Faschings-Seniorenfrühstück

Am 10. Februar 2024 fand im Stumpe-Saal des „Family Centers“ ein besonderes Highlight statt – unser spezielles „Faschings-Seniorenfrühstück“.

Die Tische waren mit bunten Luftschlangen dekoriert und einige Gäste erschienen in liebevoll ausgewählten Verkleidungen.

Das „Faschings-Seniorenfrühstück“ war nicht nur eine Gelegenheit zum Genießen von leckeren Speisen, sondern auch erneut ein Beweis dafür, dass gemeinsame Aktivitäten und fröhliche Feste einen positiven Einfluss auf das persönliche Wohlbefinden haben. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft solche besonderen Momente der Gemeinschaft zu schaffen und damit einen Beitrag zur Bekämpfung der Einsamkeit zu leisten.

Unser Senioren-Frühstück jeden Samstag ab 9:00 Uhr im Stumpe-Saal statt, wobei es nicht nur darum geht, gemeinsam zu frühstücken, sondern vor allem um den Aufbau von Beziehungen und die Pflege von sozialen Kontakten.

Ungeliebte Geschenke

Ungeliebte Geschenke

Auch in diesem Jahr konnten ab dem 8. Januar wieder ungeliebte oder doppelte Weihnachtsgeschenke im ‚Family Store‘ unsererStiftung in der Neugablonzer Hüttenstr. 10 als Sachspenden abgegeben werden.

Nach den Festtagen bleibt ja oft das Dilemma der unpassenden oder doppelten Geschenke. Doch statt sie in Schränken verstauben zu lassen, bot der ‚Family Store‘ erneut die Möglichkeit, sie einer sinnvollen Verwendung zuzuführen, denn der Erlös aus dem Verkauf dieser Spenden kommt unseren sozialen Aktivitäten zugute kommt, so dass jedes abgegebene Weihnachtsgeschenk dazu beiträgt, benachteiligten Menschen in unserer Gesellschaft zu helfen und sozialen Wandel zu fördern.

Unser ‚Family Center‘ mit dem integrierten Second-Hand-Kaufhaus ‚Family Store‘ ist vor allem ein Ort der Begegnung und praktizierter Nächstenliebe und ich danke auf diesem Weg herzlich jedem Spender und jeder Spenderin, die sich an unserer AktionUngeliebte Weihnachtsgeschenke‘ beteiligt haben“, betont Stiftungsvorstand Wolfgang Groß.

Pflege in der Familie

Pflege in der Familie

Am 21. November 2023 fand im Stumpehaus des „Family Centers“ der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ in der Neugablonzer Hüttenstraße 10 eine gut besuchte Informationsveranstaltung mit dem Titel „Pflege in der Familie – Versorgungsmöglichkeiten in Kaufbeuren“ statt. Der Vortrag wurde von Herrn Felix Franke, dem erfahrenen Seniorenbeauftragten der Stadt Kaufbeuren, präsentiert.

Herr Franke, studierter Sozialwirt und Leiter des Seniorenbüros der Stadt, beeindruckte die zahlreichen Besucher durch sein fundiertes Wissen und seine langjährige Erfahrung im Bereich der Seniorenarbeit. Als Projektmanager bei der Hospitalstiftung seit 2012 hat er bereits zahlreiche Projekte initiiert und begleitet. Darüber hinaus wurde er im Jahr 2013 zum Vorsitzenden des Netzwerks Altenhilfe & Gerontopsychiatrie Kaufbeuren – Ostallgäu e.V. gewählt.

Die Zielgruppe der Veranstaltung waren vor allem Seniorinnen und Senioren sowie deren Familienangehörige, die sich mit dem Thema Pflege und Versorgung im familiären Umfeld auseinandersetzen. Herr Franke präsentierte in seinem Vortrag wichtige Informationen zu den Versorgungsmöglichkeiten in Kaufbeuren, wobei er besonders auf die Bedürfnisse der älteren Generation einging.

Nach dem informativen Vortrag stand Herr Franke den Teilnehmerinnen und Teilnehmern persönlich zur Verfügung, um weiterführende Fragen zu klären und individuelle Anliegen sowie Unsicherheiten zu besprechen. Die kostenlose Veranstaltung ermöglichte einen direkten Austausch zwischen dem Seniorenbeauftragten und den interessierten Bürgern.

Insgesamt war der Vortrag von Herrn Felix Franke eine wertvolle Informationsquelle für alle, die sich mit dem Thema Pflege im familiären Umfeld beschäftigen. Die gelungene Veranstaltung trug dazu bei, das Bewusstsein für die vorhandenen Versorgungsmöglichkeiten in Kaufbeuren zu schärfen und die Betroffenen in ihrer individuellen Situation zu unterstützen.

Einbürgerungsfeier

Einbürgerungsfeier

Am 16. November 2023 fand im historischen Sitzungssaal des Kaufbeurer Rathauses eine festliche Einbürgerungsfeier statt, zu der Oberbürgermeister Stefan Bosse zahlreiche neue Staatsbürger der Wertachstadt eingeladen hatte. Diese Menschen hatten in der jüngeren Vergangenheit die deutsche Staatsbürgerschaft erworben und wurden nun in einer feierlichen Zeremonie willkommen geheißen.

Unter den neuen Bürgern befand sich auch Herr John Philip, begleitet von seiner Ehefrau Susan und den beiden Kindern Jessica und Jerome, die aus Südindien stammen. Da die Einbürgerung dieses liebevollen Familienverbunds von unserer Stiftung während des Prozesses unterstützt wurde, war auch Vorstandsvorsitzender Wolfgang Groß zu diesem bedeutsamen Ereignis eingeladen.

In seiner Ansprache betonte Oberbürgermeister Bosse die stetig wachsende Einwohnerzahl der Stadt, die nun fast 48.000 Personen umfasst. Er zeigte sich erfreut darüber, Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt in Kaufbeuren willkommen zu heißen. Bosse unterstrich dabei die Bedeutung der kulturellen Vielfalt und betonte, dass die neuen Bürger durch die Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft ihre Wurzeln nicht vergessen sollten. Stattdessen sollten sie weiterhin den Kontakt zu ihrer Heimat, ihren Verwandten und ihrer Kultur pflegen.

Die Einbürgerungsfeier war somit nicht nur ein formelles Ereignis, sondern auch eine Feier der kulturellen Bereicherung und der Gemeinschaft in Kaufbeuren.

Wir als Stiftung freuen uns, einen Beitrag dazu geleistet zu haben und gratulieren allen neuen Staatsbürgern zu diesem wichtigen Schritt in ihrem Leben. Möge die kulturelle Vielfalt weiterhin das Band sein, das unsere Stadt und ihre Bürger verbindet.

Besuch des Musicals Ludwig²

Besuch des Musicals Ludwig²

Am 12. November 2023 erhielten 13 engagierte Frauen, darunter Ehren- und Hauptamtliche sowie Frauen mit Wurzeln in Eritrea und Afghanistan, eine herzliche Einladung des Festspielhauses Füssen, das faszinierende Musical „Ludwig²“ zu besuchen.

Hintergrundinformationen über das Musical „Ludwig²“ und König Ludwig II.

„Ludwig²“ ist ein einzigartiges Musical, das die bewegende Lebensgeschichte des bayerischen Märchenkönigs Ludwig II. erzählt. Der Monarch, der im 19. Jahrhundert regierte, war bekannt für seine Liebe zur Kunst, Architektur und Musik. Sein prächtiges Schloss Neuschwanstein diente als Inspiration für das berühmte Märchenschloss von Walt Disney. Das Musical „Ludwig²“ entführt die Zuschauer in die Welt dieses faszinierenden Herrschers, dessen Leben von Tragödien und künstlerischer Leidenschaft geprägt war.

Die atemberaubende Inszenierung, mit beeindruckenden Bühnenbildern und mitreißender Musik, lässt die Zuschauer in die romantische Epoche Bayerns eintauchen und bietet einen Blick auf das Schicksal des bayerischen Königs, dessen Vermächtnis bis heute spürbar ist.

Begeisterung und Dankbarkeit der Besucherinnen

Die 13 Frauen, die die Gelegenheit hatten, dieses außergewöhnliche Musical zu erleben, waren restlos begeistert. Die emotionale Darbietung, gepaart mit der grandiosen Inszenierung, hinterließ einen tiefen Eindruck bei den Besucherinnen. Die Mischung aus Dramatik, Geschichte und kunstvoller Präsentation fesselte sie von Anfang bis Ende.

Besonders bedanken möchten sich die Frauen bei Frau Renate Böck, die diese einzigartige Möglichkeit ermöglichte. Die Möglichkeit, an einer solch hochwertigen Aufführung teilnehmen zu dürfen, wird als ein unvergessliches Erlebnis in Erinnerung bleiben und trägt dazu bei, kulturelle Brücken zu schlagen und Verbindungen zu stärken.

Der Besuch von „Ludwig²“ im Festspielhaus Füssen war nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern auch eine Bereicherung für die Teilnehmerinnen. Durch die mitreißende Geschichte des bayerischen Königs konnten sie nicht nur die Kunst und Musik dieser Epoche kennenlernen, sondern erhielten auch einen Einblick in die reiche Geschichte und Kultur Bayerns. Dieses Erlebnis hat dazu beigetragen, kulturelle Horizonte zu erweitern und Verständnis für die Vielfalt der Geschichte und Traditionen zu fördern.

St. Martin im „Family Store“

St. Martin im "Family Store"

Eine herzerwärmende Aktion zum St. Martinsfest erlebte der „Family Store“ in Neugablonz heute, als 17 Kinder der „Blauen Gruppe“ des Kindergartens Jeschkenweg, gemeinsam mit ihren Gruppenleiterinnen Daniela Ruseva und Claudia Sprandel, zu Besuch kamen. Die kleinen Gäste hatten einen Bollerwagen voller gut erhaltener Gebrauchtwaren mitgebracht, die sie dem Leiterehepaar des Second-Hand-Kaufhauses, Sylvia und Matthias Malzkorn, überreichten.

Die Idee hinter dieser besonderen Aktion war es, den Kindern die Bedeutung von Teilen und Nächstenliebe näherzubringen, ganz im Geiste von St. Martin, der für seine Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft bekannt ist. Die Kinder hatten sich auf diesen Tag gut vorbereitet und das beliebte St. Martinslied einstudiert.

Mit begeisterten Stimmen trugen sie den Mitarbeitern und Kundinnen des gemeinnützigen Second-Hand-Kaufhauses mehrere Verse dieses bekannten Liedes vor:

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.

Im Schnee saß, im Schnee saß,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hat Kleider nicht, hat Lumpen an:
„Oh helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!“

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zieht die Zügel an,
sein Ross steht still beim braven Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gibt den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.

Sylvia und Matthias Malzkorn, die sich über die Geste der Mädchen und Buben sehr freuten, bedankten sich herzlich bei den kleinen Besuchern und ihren Erzieherinnen. Als kleines Dankeschön überreichten sie jedem Kind ein Tütchen mit leckeren Süßigkeiten.

Diese liebevolle Aktion verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig es ist, Werte wie Teilen und Nächstenliebe schon in jungen Jahren zu vermitteln. Die „Blaue Gruppe“ des Neugablonzer Kindergartens Jeschkenweg hat mit ihrem Besuch im „Family Store“ an diesem St. Martinsfest einen wichtigen Beitrag zur Förderung dieser Werte geleistet.

Vorlesenacht im Rathaus

Vorlesenacht im Rathaus

Am 4. November 2023 fand von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Rathaus Kaufbeuren zum wiederholten Mal ein besonderes Ereignis statt, das die Herzen von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen berührte: Die Vorlesenacht, eine Veranstaltung, die die wunderbare Kraft des Vorlesens in den Mittelpunkt stellte.

An neun „Leseinseln“ hörten zahllose Mädchen und Buben Geschichten aus verschiedenen Kinderbüchern, die von engagierten Vorleserinnen und Vorlesern zum Leben erweckt wurden, u.a. von Kaufbeuren’s Oberbürgermeister, Stefan Bosse, der ebenfalls seine Zeit und seine Stimme „spendete“, um den jungen Zuhörern eine unvergessliche Vorleseerfahrung zu bieten.

Unsere Stiftung sorgte dafür, dass 14 Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund an diesem inspirierenden Event teilnehmen konnten, denn wir glauben fest daran, dass Geschichten Brücken bauen können, und sind stolz darauf, diesen Kindern die Möglichkeit gegeben zu haben, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Die Vorlesenacht wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt Kaufbeuren, dem Rotaract Club Kaufbeuren und dem Generationenhaus unter der Leitung von Angelika Lausser organisiert, das auch für das leibliche Wohl der Kinder und Eltern sorgte.

Die Vorlesenacht im Rathaus Kaufbeuren war ein Fest der Worte, der Fantasie und der Gemeinschaft, danken allen, die zu diesem unvergesslichen Abend beigetragen haben, und freuen uns auf weitere Abenteuer in der Welt der Bücher und Geschichten.

Kids Party statt Halloween

Kids Party statt Halloween

Am 31. Oktober 2023 hatten neun Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund das Vergnügen, an der „Kids Party“ im Zentrum der Neugablonzer Immanuelgemeinde teilzunehmen. Diese Veranstaltung fand als Alternative zu Halloween statt, da viele Eltern Bedenken gegenüber diesem Brauch äußern. Die „Kids Party“ bot insgesamt 25 Mädchen und Jungen eine wunderbare Gelegenheit, sich in einer fröhlichen und sicheren Umgebung zu amüsieren.

Das abwechslungsreiche Programm bestand aus zahlreichen Aktivitäten, die die Kinder begeisterten und miteinander verbanden:

  • Tanzen: Wir haben die Tanzfläche eröffnet und die Kinder konnten zu ihrer Lieblingsmusik das Tanzbein schwingen.
  • Gemeinschaftsspiele: Verschiedene Gesellschaftsspiele sorgten für Spaß und Teamgeist.
  • Parcours: Ein aufregender Parcours erwartete die kleinen Abenteurer, bei dem sie Punkte sammeln mussten. Dieser Parcours bestand aus verschiedenen Stationen, die von Malen über Rätseln bis hin zu sportlichen Aktivitäten wie Sackhüpfen, Dosenwerfen, Eierlauf und Kastanienweitwurf reichten.
  • Schminken lassen: Die Kids hatten die Möglichkeit, sich schminken zu lassen und in die Rolle ihrer Lieblingscharaktere zu schlüpfen.
  • Feuer mit Stockbrotbacken: Ein Highlight des Tages war das gemeinsame Lagerfeuer, an dem Stockbrot gebacken wurde. Hier konnten die Kinder lernen, wie man sicher mit Feuer umgeht.
  • Süßigkeiten: Selbstverständlich gab es auch reichlich Süßigkeiten, denn was wäre eine Party ohne Naschereien?

Diese Veranstaltung bot den Kindern nicht nur eine Menge Spaß, sondern auch die Möglichkeit, neue Freunde zu finden und sich in der Gemeinschaft wohlzufühlen.

Vielen Dank an alle, die diese besondere Veranstaltung organisiert haben, und wir freuen uns schon auf weitere gemeinsame Erlebnisse in der Zukunft.

Wir danken allen Helferinnen und Helfern unserer Stiftung, die dazu beigetragen haben, dieses Fest zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen, und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Momente in der Zukunft.

IHK-Erntedank-Empfang

IHK-Erntedank-Empfang

Beim Erntedankempfang 2023 der Allgäuer Wirtschaft am 20. Oktober in Wiggensbach trafen Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf Einladung der IHK Schwaben im Allgäu zusammen. Eingeladen war auch Wolfgang Groß als Vertreter der Stiftung Nächstenliebe in Aktion.

Reinhold Braun, stellvertretender Präsident der IHK-Schwaben, betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung der Energiewende in Georgia, USA, und forderte politische Unterstützung für die heimische Wirtschaft angesichts der Ergebnisse der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage.

Julia Zwicker, die neue Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung Kempten-Oberallgäu, und Peter Leo Dobler, der wiedergewählte Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung Kaufbeuren-Ostallgäu, betonten ebenfalls die Herausforderungen für die Wirtschaft und versprachen eine starke Stimme der IHK Schwaben. Beide dankten ihren Vorgängern für ihr Engagement.

Professor Stephan A. Jansen, Keyspeaker der Veranstaltung, analysierte den europäischen Wohlstand und betonte die Gleichzeitigkeitswende, die verschiedene Bereiche wie Klima, Energie, Mobilität, Bildung und Geopolitik betrifft. Er hob die Bedeutung von Digitalisierung und KI hervor und betonte die Bedeutung des Meganarrativs Gesundheit. Er wies auf Veränderungen am Arbeitsmarkt und zwischen den Generationen hin.

Der Abend endete mit einem informellen Get-together, bei dem das gemeinsame Engagement und „WIR“ intensiv diskutiert wurde.

Stephan Stracke, MdB zu Besuch

Stephan Stracke, MdB zu Besuch

Anlass des Besuchs des Abgeordneten war das im November anstehende fünfjährige Bestehen des Family Stores. „Das soziale Engagement der Stiftung ‚Nächstenliebe in Aktion‘ ist vorbildgebend“, so Stracke zum Auftakt des Gesprächs. Groß und sein Team unterstützten hier Menschen in allen Lebensphasen und Situationen mit und ohne Migrationshintergrund. Mit dem Family Store und den angeschlossenen Gebäuden und Einrichtungen sei im Stadtteil Neugablonz ein ganz besonderes Zentrum gelebter Integration geschaffen worden.

Groß berichtete, dass ihn im Rahmen einer Reise nach Washington im Jahr 2012 der Besuch eines dortigen Family Stores nachhaltig beeindruckt habe. Der Gedanke an ein solches Secondhand-Kaufhaus in seiner Heimat hatte ihn fortan nicht mehr losgelassen. Als sich 2016 dann die Gelegenheit bot, in der Hüttenstraße in Neugablonz einen ganzen Gebäudekomplex zu erwerben, handelte der Mitbegründer der Hilfsorganisation humedica, dessen Leitung er nach 40jähriger Tätigkeit als Geschäftsführer bei seinem Renteneintritt im Juli 2019 an seinen Nachfolger Johannes Peter übertragen hatte. Er rief die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ ins Leben, aktivierte sein großes Netzwerk von Helfern, Geldgebern und Stiftern und kaufte die Gebäude. Nach umfangreichen Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen konnte der Family Store im November 2018 seine Pforten öffnen. Geführt wird das Second-Hand-Kaufhaus von Matthias Malzkorn und seiner Ehefrau Sylvia mit einem bewährten Team.

Bis heute ist der Family Store dem klaren Konzept treu geblieben, das Wolfgang Groß einst in Washington so begeistert hatte: Waren werden hier ausnahmslos gereinigt, voll funktionsfähig und sehr ansprechend präsentiert. Der Kunde soll ein echtes Einkaufserlebnis spüren und weniger das Gefühl haben, in einem Gebrauchtwarenmarkt zu sein. Die Preise sind moderat. Zur Idee, Menschen mit wenig Geld günstige Waren anbieten zu können, kommt der Gedanke der Nachhaltigkeit. „Immer noch wird in unserer Gesellschaft viel zu viel weggeworfen. Wir geben Gebrauchtwaren eine zweite Chance und sparen damit Müll, schonen Ressourcen und tun aktiv etwas für den Klimaschutz“, erklärt Wolfgang Groß im Gespräch mit den Abgeordneten. Zugleich schaffe die Stiftung als Träger des Stores auch Arbeitsplätze, denn die Aufbereitung, Präsentation und schließlich der Verkauf der Waren gehe nur mit einem entsprechenden Team. Hinter den Kulissen des Kaufhauses gibt es eine eigene Wäscherei, große wohlsortierte Lagerräume und Werkstätten.

In den fünf Jahren seines Bestehens hat sich der Erfolg des Family Stores verselbständigt. Trotz der derzeitigen spürbaren Einbußen beim Umsatz durch die Bauarbeiten an der Hüttenstraße trage sich das Kaufhaus nach wie vor selbst, teilte Groß mit.

Im Store selbst vervollständigen ein Bistro, eine Lese- sowie eine Spiel-Ecke das Einkaufserlebnis. Der Erlös aus dem Store finanziert eine Vielzahl an sozialen Projekten, die bei Groß und seinem Team „Herzensaktionen“ heißen. Darunter ein Seniorenfrühstück am Samstag, Bastel- und Handarbeitstreffen oder auch der Stammtisch „Wir sprechen deutsch“ für Menschen mit Migrationshintergrund. Auch Kinder mit Förderbedarf bekommen hier Hilfe beim Lernen. Im dreistöckigen Nebengebäude der Stiftung sind momentan rund 120 Schülerinnen und Schüler der Gustav-Leutelt-Schule untergebracht, deren Schulgebäude aktuell saniert werden. Eine Studentin der Uni Augsburg wurde von der Stiftung gerade für ein Jahr auf Minijob-Basis angestellt. Sie recherchiert hier für ihre Bachelor-Arbeit zum Leerstandsmanagement im Stadtgebiet von Kaufbeuren und im Stadtteil Neugablonz. Auf ihren Arbeitsergebnissen soll die Stadt Kaufbeuren später aufbauen können. Auch dies eine Idee des umtriebigen Stiftungsgründers Groß.

Stracke zeigte sich zum Abschluss des Rundgangs durch den Family Store, die Lager und weiteren Gebäude der Stiftung beeindruckt. „Die Angebote der Stiftung sind vielfältig und vielseitig und werden zusammengehalten vom Kitt gelebter Nächstenliebe des gesamten Teams an haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Im Family Store wird Nachhaltigkeit großgeschrieben. Das ist großartig für uns, die Umwelt und das Klima. Was die die Stiftung ‚Nächstenliebe in Aktion‘ hier auf die Beine gestellt hat, ist wegweisend“, lobte der Abgeordnete. Wolfgang Groß sei bereits als Mitbegründer von humedica stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen und habe tatkräftig geholfen ohne viel Aufhebens zu machen. Dieses großartige Engagement setze er nun in seiner Heimatstadt genau da fort, wo es benötigt werde. Stracke wünschte dem Family Store anlässlich des fünfjährigen Bestehens alles Gute und eine weitere lange und erfolgreiche Zukunft.

Bildunterschrift:
Schon bei humedica arbeiteten Wolfgang Groß und sein Bruder Dieter (links) Hand in Hand. Dies führen sie nun auch beim Family Store und den sozialen Aktivitäten der Stiftung ‚Nächstenliebe in Aktion‘ so fort. Der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke war zu Gast im Store und zeigte sich beeindruckt.

Weihnachtsmarkt ist eröffnet

Weihnachtsmarkt ist eröffnet

Am 2. Oktober eröffnete der „Family Store“ in der Neugablonzer Hüttenstraße 10 den beliebten Weihnachtsmarkt, dieses Jahr sogar einen Monat früher, damit genügend Zeit zum Einkauf bleibt. Hier findet man wieder kostengünstig die unterschiedlichsten, gebrauchten Advents- und Weihnachtsdekorationen in der bekannten „Family Store“-Qualität.

Im Kaufhaus der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“, das sich dem Second-Hand-Prinzip verschrieben hat, bietet sich eine einzigartige Gelegenheit, der inflationären Preisspirale zu entkommen. Hier können Kundinnen und Kunden für Ihre Liebsten aber auch gebrauchte und dennoch wunderschöne und hochwertige Weihnachtsgeschenke entdecken. Von Spielwaren über Bücher bis hin zu Haushaltsartikeln, Kleidung und aufbereiteten Möbeln, sowie Elektroartikeln und vielem mehr, all das steht hier zu einem Bruchteil des Neupreises zur Verfügung.

Ab sofort gibt es auch den Sonderverkauf von Stoffen aller Art zum einheitlichen Preis von sage und schreibe 1,00 Euro pro Meter – solange der Vorrat reicht.

Während der Einkäufe kann man sich darüber hinaus im Bistro des „Family Stores“ bei einer Tasse Cappuccino, einem Latte Macchiato oder auch einem duftenden Tee für lediglich 50 Cent aufwärmen und angenehme Gespräche führen. Im „Family Store“ kann man mit gutem Gewissen shoppen, denn die Einkäufe unterstützen die sozialen Aktivitäten der Stiftung, wie dem samstäglichen Seniorenfühstück, dem Stammtisch: Wir sprechen Deutsch, der Betreuung förderbedürftiger Kinder und zahlreichen anderen Aktivitäten, die in den Räumlichkeiten des „Family Centers“ angeboten werden.

Um den Weihnachtseinkauf in aller Ruhe zu genießen und nicht in Zeitnot zu geraten, werden auch in diesem Jahr an den vier Adventssamstagen die Öffnungszeiten verlängert. Anstatt von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr können die Kundinnen und Kunden an diesen Tagen im „Family Store“ bis 16:00 Uhr stöbern und einkaufen.

Foto v.l.n.r. Andrea, Klaus und Hanne freuen sich auf die Besucher des Weihnachtsmarkts.

Erlebnisreiche Sommerferien

Erlebnisreiche Sommerferien

Im Jahr 2023 hat unsere Stiftung erneut kostenlose Ferienpässe erhalten, wodurch wir gemeinsam mit Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund während der Sommerferien spannende Ausflüge unternehmen konnten.

Ein besonderes Highlight war der Ausflug in den Augsburger Zoo, bei dem die Kinder die Gelegenheit hatten, eine Vielzahl faszinierender Tiere zu beobachten und sich auf dem großartigen Spielplatz des Zoos auszutoben.

Eine weitere unvergessliche Erfahrung bot die Schifffahrt auf dem Forggensee, gefolgt von erfrischendem Badespaß im See.

Das Kinovergnügen kam ebenfalls nicht zu kurz, denn wir hatten die Gelegenheit, zwei Filme in der Filmburg Marktoberdorf zu genießen. Zum einen erlebten wir gemeinsam „Neneh Superstar“, die Geschichte eines afrikanischen Mädchens, das seinen Traum verfolgt, Ballerina zu werden. Zu einem anderen Zeitpunkt durften wir den faszinierenden Naturfilm „Die Eiche“ kostenlos erleben.

Hier gebührt unser Dank Frau Monika Schubert, der treibenden Kraft des einzigartigen Programmkinos im Marktoberdorf. Sie trägt nicht nur maßgeblich zur Gestaltung des Programms bei, sondern übernimmt auch die gesamte finanzielle Verantwortung.

Wir sind dankbar für all die wunderbaren Erlebnisse und Unterstützung, die diese Ferienaktionen möglich gemacht haben. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, die Integration und das Wohlbefinden von Kindern mit Migrationshintergrund zu fördern. Unser besonderer Dank gilt den unterstützenden Müttern, die uns begleitet haben.

Neugablonzer Bürgerfest 2023

Neugablonzer Bürgerfest 2023

Am 10. September 2023 fand erstmals nach der Beendigung der Corona-Pandemie wieder das beliebte Neugablonzer Bürgerfest statt. Es war ein Tag voller Freude, Gemeinschaft und gelebter Solidarität.

Das Neugablonzer Bürgerfest bot eine Vielzahl von Attraktionen und Aktivitäten für alle Altersgruppen. Die Veranstaltung war geprägt von zahlreichen Ständen, die von örtlichen Unternehmen, Hilfsorganisationen und Vereinen betrieben wurden. Hier konnte man nicht nur Informationen austauschen, sondern auch lokale Produkte und Dienstleistungen entdecken.

Ein besonderer Fokus lag auf dem leiblichen Wohl der Besucherinnen und Besucher. In zahlreichen kulinarischen Angeboten konnte man regionale Köstlichkeiten genießen und sich verwöhnen lassen. Von herzhaften Speisen bis hin zu süßen Versuchungen war für jeden Geschmack etwas dabei.

Besonders die jüngsten Festgäste kamen auf ihre Kosten. Ein umfangreiches Kinderprogramm sorgte für lachende Gesichter und strahlende Kinderaugen. Hierzu gehörten unter anderem Rundfahrten mit einer kleinen Bahn, Trampolinhüpfburgen und viele weitere spannende Attraktionen, die den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Kleinen machten.

Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ war ebenfalls mit einem Stand vertreten und repräsentierte ihr gemeinnütziges Second-Hand-Kaufhaus „Family Store“. An diesem Stand konnten Kinder ihr Glück am Drehrad versuchen und kleine Kuscheltiere sowie Spielautos gewinnen. Für die Erwachsenen wurden köstlicher Kaffee und selbstgebackener Kuchen angeboten, um die Gäste zu verwöhnen.

Ein weiterer Höhepunkt des Festes war die Präsentation einer Gruppe von Migrantinnen aus Eritrea., die jeden Montag am Stiftungsprojekt „Stammtisch: Wir sprechen Deutsch“ teilnehmen. Sie boten den Festbesucherinnen und -besuchern eine authentische afrikanische Kaffeespezialität, selbstgebackenes Brot und knuspriges Popcorn an. 

Das Neugablonzer Bürgerfes 2023 war erneut ein Tag der Begegnung, des Austauschs und der Freude. Es zeigte, wie wichtig Zusammenhalt und Gemeinschaft sind, insbesondere nach einer Zeit der Herausforderungen.

Wir danken allen Helferinnen und Helfern unserer Stiftung, die dazu beigetragen haben, dieses Fest zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen, und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Momente in der Zukunft.

Minister Holetschek zu Besuch

Minister Holetschek zu Besuch

Am 1. August 2023 besuchte Gesundheitsminister Klaus Holetschek die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“, um sich über ihre sozialen Aufgaben zu informieren. Die Stiftung, unter der Leitung von Wolfgang Groß und Jürgen Jakoby, unterstützt u.a. Seniorinnen und Senioren, förderbedürftige Kinder und Familien mit Migrationshintergrund.

Während des Besuchs traf Minister Holetschek auch den Geschäftsleiter des „Family Store“, Matthias Malzkorn, der ihm die Aufgaben des Second-Hand-Kaufhauses erläuterte, aber auch auf die derzeitigen Herausforderungen aufgrund der monatelangen Bauarbeiten in der Hüttenstraße hinwies, was zu einem spürbaren Rückgang der Einnahmen führt, die ja zur Finanzierung der sozialen Aktivitäten beitragen.

Staatsminister Holetschek würdigte die wertvolle Arbeit der Stiftung mit den Worten: „Die sozialen Dienste der Stiftung ‚Nächstenliebe in Aktion‘ sind ein wahres Geschenk für unsere Gesellschaft, da sie Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen bedingungslos unterstützen. Ihr Engagement in der Seniorenhilfe schenkt unseren älteren Mitmenschen nicht nur praktische Hilfe, sondern vor allem auch wertvolle zwischenmenschliche Beziehungen und Herzenswärme.

Und auch das Betreuen förderbedürftiger Kinderist der Stiftung ein wichtiges Anliegen. Jedes der Kinder wird individuell gefördert und ermutigt, um sein volles Potenzial zur Entfaltung zu bringen. Das Engagement von ‚Nächstenliebe in Aktion‘ ist auch im Bereich der Unterstützung von Familien mit Migrationshintergrund beeindruckend. Hier wird wahre Integration von Herzen gelebt, wodurch sich die Familien in unserer Gesellschaft willkommen und angenommen fühlen können.“

Holetschek sagte: „Neben diesen wertvollen sozialen Diensten hat die Stiftung mit ihrem Second-Hand-Kaufhaus „Family Store“ eine nachhaltige Funktion geschaffen, die weitreichende positive Auswirkungen hat. Hier werden hochwertige Gebrauchtwaren kostengünstig angeboten, was nicht nur finanzielle Entlastung für viele Familien bedeutet, sondern auch zur Reduzierung der CO2-Emissionen beiträgt. Durch die Förderung von gebrauchten Produkten werden Ressourcen geschont und Müllberge können wirksam eingedämmt werden“.

Weiter betonte der Minister: „Die ‚Nächstenliebe in Aktion‘ ist somit nicht nur ein Segen für Einzelne, sondern für unsere gesamte Gesellschaft und unsere Umwelt. Ihr Engagement und ihre Weitsicht zeigen, wie soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Wir sollten uns glücklich schätzen, eine solch inspirierende Stiftung in unserer Gemeinschaft zu haben.“

Als Anerkennung für die geleistete Arbeit überreichte Klaus Holetschek dem Vorstand abschließend die „Barbara Stamm-Medaille“

Foto v.l.n.r. Matthias Malzkorn, Jürgen Jakoby, Staatsminister Klaus Holetschek, Wolfgang Groß.

Grillfest mit Flüchtlingsfamilien

Grillfest mit Flüchtlingsfamilien

Am 24. Juli 2023 wurde von unserer Stiftung vor Beginn der Sommerferien ein fröhliches Grillfest veranstaltet, um mit Flüchtlingsfamilien zu feiern, die am Projekt „Stammtisch: Wir sprechen Deutsch“ teilnehmen. Die Veranstaltung wurde vom engagierten Stammtisch-Team –  Brigitte Hillebrand, Rudi Steppan, Dieter Groß und Karl Engelhardt – liebevoll vorbereitet.

Als das Grillfest beginnen sollte, setzte plötzlich Regen ein, so dass die Pläne kurzfristig angepasst werden mussten. Glücklicherweise konnte unter einem Vordach gegrillt werden und die fröhliche Atmosphäre ließ sich von dem schlechten Wetter nicht trüben. Die Gemeinschaft war entschlossen, das Beste aus der Situation zu machen.

So wurden kurzfristig Stühle und Tische im Stumpesaal gestellt, um dort im Trockenen essen zu können und in guter Gesellschaft zu verweilen. Die Anwesenden genossen die Köstlichkeiten, die vom Grill serviert wurden; und während die Erwachsenen die Gelegenheit nutzten, sich untereinander auszutauschen, beschäftigten sich die Kinder im Spielzimmer.

Das Grillfest bot nicht nur eine Gelegenheit zum Feiern, sondern stärkte auch die Verbindung zwischen den Menschen, die sich über das Projekt „Stammtisch: Wir sprechen Deutsch“ kennengelernt hatten. Es war wieder ein inspirierendes Beispiel für interkulturelle Zusammenarbeit und ein Beweis dafür, wie Gemeinschaften durch solche Initiativen gestärkt werden können.

Abschlussfeier GL-Schule

Abschlussfeier GL-Schule

Unter dem Motto der biblischen Aussage in Psalm 31 Vers 9 „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ feierten am Donnerstag, den 13. Juli, Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen der Gustav-Leutelt-Schule mit ihren Eltern in der „Kirche im Alten Kino“ einen fröhlichen  Abschlussgottesdienst. 

Da unsere Stiftung seit November 2022 wegen der Erweiterungs- und Umbauarbeiten der Gustav-Leutelt-Schule sechs Schulklassen im „Stiftungshaus“ des „Family Centers“ untergebracht hat, wurde Stiftungsvorstand Wolfgang Groß zum Gottesdienst und zur Abschlussfeier eingeladen.

Perlacher Herz

Perlacher Herz

Bevor wir die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ im November 2018 eröffneten, hatten wir verschiedene ähnliche Einrichtungen besucht, u.a. das „Perlacher Herz“ in München-Neuperlach.
Am 8. Juli feierte die Einrichtung ihr 10. Gründungsjubiläum mit einem Familienfest, wozu wir freundlicherweise eingeladen waren.
Das Perlacher Herz ist ein ausschließlich durch Spenden getragenes Sozialzentrum und Nachbarschaftstreff im Brennpunkt Neuperlach. Dort hilft es Anwohnern, selbständig eine chancenreiche Zukunft aufzubauen, unabhängig von ihrem Bildungsniveau, sozialer Stellung, ethnischer Herkunft oder Glaubensrichtung. Durch die Mithilfe von über 60 ehrenamtlichen Mitarbeitern bietet das Perlacher Herz über 20 Angebote in einer Gemeinschaft, die von Herzen kommt.

OB im Kassendienst

OB im Kassendienst

Am 27. Mai übernahm Oberbürgermeister Stefan Bosse persönlich den Kassendienst im Second-Hand-Kaufhaus „Family Store“, und zwar aus einem besonderen Grund: 

Das Kaufhaus hat wegen der laufenden Straßenbauarbeiten in der Neugablonzer Hüttenstraße mit erheblichen Umsatzrückgängen zu kämpfen. Der Umsatzverlust beträgt dabei bis zu 40 Prozent und auch die Anlieferung von Sachspenden für das Kaufhaus ist aus diesem Grund erheblich erschwert.

Mit seiner Entscheidung, selbst an der Kasse auszuhelfen, wollte OB Stefan Bosse ein starkes Zeichen der Solidarität mit dem „Family Store“ setzen und zugleich seine Unterstützung für die lokale Gemeinschaft zum Ausdruck bringen. In seiner Position als Stadtoberhaupt erkennt er die Bedeutung des Kaufhauses für die Nachbarschaft und diejenigen, die auf preisgünstige Waren angewiesen sind.

Während seines Einsatzes am Kassentresen kam Stefan Bosse nicht nur mit den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des „Family Stores“ ins Gespräch, sondern auch mit den Kundinnen und Kunden, die das Kaufhaus trotz der erschwerten Bedingungen besuchten. Er hörte ihre Anliegen und Sorgen bezüglich der aktuellen Straßenbauarbeiten und versicherte ihnen, dass die Stadtverwaltung ihr Bestes tun würde, um die Situation so schnell wie möglich zu verbessern.

Diese persönliche Aktion des Oberbürgermeisters zeigte, wie so oft, dass er nicht nur hinter seinem Schreibtisch sitzt, sondern sich aktiv für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger einsetzt. 

Familienfest im Jordanpark

Familienfest im Jordanpark

Am Familienfest im Jordanpark Kaufbeuren, das am Samstag, den 13.05.2023 stattfand, nahmen auch Wolfgang Groß und seine Tochter Priscilla, zusammen mit mehreren Kindern von Flüchtlingsfamilien, die von unserer Stiftung betreut werden, teil. Das Fest wurde von der Abteilung Gleichstellung & Familie der Stadt Kaufbeuren organisiert, dauerte von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr und bot ein breites Programm für die ganze Familie.

Das Fest bot viele Attraktionen, darunter Musik der Musikschule Kaufbeuren, ein spannendes Entenrennen und einen aufregenden Kinderflohmarkt und war für die vorwiegend aus Afrika stammenden Mädchen und Buben eine besondere Abwechslung.

Zum Abschluss des Tages gab es noch zwei besondere Überraschungen. Jedes Kind durfte sich beim Kinderflohmarkt ein kleines Geschenk aussuchen, das sie mit nach Hause nehmen konnten und durfte sich mit Pommes und Limo stärken.

Auch das Engagement von „Hockey for Hope“ für Kinder und Jugendliche in der energie-schwaben-arena beeindruckte Wolfgang und Priscilla. Neben dem Internationalen Inlinehockey-Cup gab es eine Tombola und weitere Aktionen, die den Kindern unvergessliche Momente bescherten.

Ein besonderer Höhepunkt war schließlich die offizielle Eröffnung des neuen Spielplatzes im Jordanpark durch Oberbürgermeister Stefan Bosse um 11:00 Uhr. Dieser Spielplatz wird künftig ein Ort sein, an dem viele Kinder aus Kaufbeuren und der Umgebung viel Spaß haben werden.

Auch wenn sich das Wetter nicht von seiner besten Seite zeigte, war das Familienfest am Jordanpark ein voller Erfolg und ein bewundernswerter Schritt in Richtung Integration und Gemeinschaft. 

Auf ins „Family Center“

Auf ins "Family Center"

Am 1. April ab 9:00 Uhr waren Seniorinnen und Senioren, sowie “solche, die es noch werden wollen“, herzlich zum nächsten, herzhaften Weißwurstfrühstück ins „Family Center“ in der Neugablonzer Hüttenstraße 10 eingeladen. Die Teilnahme war, wie immer, kostenfrei. Gerne durften aber freiwillige Spenden ins Sparschwein eingeworfen werden.

An diesem Tag hatten wieder einmal prominente Gäste ihre Teilnahme zugesagt. Bundestagsvizepräsident a.D. Johannes Singhammer, MdB reiste aus München an und auch Oberbürgermeister Stefan Bosse nahm zum wiederholten Mal am gemeinsamen Frühstück teil.

Im Anschluss an das Frühstück konnten die Gäste noch das Second-Hand-Kaufhaus „Family Store“ besuchen, wobei speziell für „Last-Minute- Kunden“ der Laden am Karsamstag, den 8. April 2023, von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet sein wird.

Cappuccino und Latte Macchiato oder auch ein Tasse Tee können weiterhin im Bistro des Kaufhauses für unschlagbare 50 Cent genossen werden, um sich aufzuwärmen und ein Schwätzchen zu halten sowie stets mit dem guten Gewissen, dass die Einkäufe im „Family Store“ dazu beitragen, die sozialen Aktivitäten unserer Stiftung zu finanzieren.

Es können aber auch weiterhin gebrauchte Waren zu den bekannten Öffnungszeiten am Rückgebäude des „Family Centers“ abgegeben werden.

Der Inflation entfliehen

Der Inflation entfliehen

Vor wenigen Tagen wurde im „Family Store“ in der Neugablonzer Hüttenstraße 10 ein Weihnachtsmarkt eröffnet, wo für wenig Geld hochwertige Advents- und Weih- nachtsdekoration erworben werden kann.

Im Second-Hand-Kaufhaus der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ kann man der Inflation entfliehen und für seine Liebsten auch gebrauchte, aber trotzdem schöne und hochwertige Weihnachtsgeschenke finden. Spielwaren und Bücher, Haushaltsartikel, Kleidung und aufbereitete Möbel sowie Elektroartikel und vieles mehr sind dort zu einem Bruchteil des Neupreises zu haben.

Cappuccino und Latte Macchiato oder auch eine Tasse Tee können weiterhin für 50 Cent im Bistro genossen werden, um sich aufzuwärmen und ein Schwätzchen zu halten – immer mit dem guten Gewissen, dass die Einkäufe im „Family Store“ dazu beitragen, die sozialen Aktivitäten der Stiftung zu finanzieren.

Um beim Weihnachtseinkauf nicht unter Zeitdruck zu geraten, werden an den vier Adventssamstagen die Ladenöffnungszeiten verlängert. Statt von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr kann an diesen Tagen im „Family Store“ bis 16:00 Uhr eingekauft werden.

Alexander Hold zu Gast

Alexander Hold zu Gast

Am 5. November 2022 fand im „Stumpesaal“ des „Family Centers“ das dritte Weisswursfrühstück statt, zu dem der Vizepräsident des Bayerischen Landtags, Alexander Hold aus Kempten, anreiste.

Alexander Hold kennen viele Menschen aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als „Fernsehrichter“. Weit weniger bekannt ist seine politische Tätigkeit als Stadtrat in Kempten sowie als Abgeordneter und Vizepräsident des Bayerischen Landtags. Seit vielen Jahren engagiert sich Herr Hold auch für die Projekte von humedica in Brasilien, die er – gemeinsam mit Wolfgang Groß – sogar zweimal persönlich besuchte und mit großzügigen Spenden unterstützte.

Das „Seniorenfrühstück“ der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ findet seit mehreren Jahren jeden Samstag statt, wobei am ersten Sonnabend eines Monats jeweils Weisswürste, Brezen und alkoholfreies Bier, aber auch andere Getränke, serviert werden. Bis zu 40 Gäste, die das Wochenende lieber gemütlich in Gemeinschaft, als alleine zuhause beginnen möchten, können an dieser beliebten Veranstaltung teilnehmen und bewirtet werden.

Frühstücken mit dem OB

Frühstücken mit dem OB

Am 1. Oktober 2022 fand im Rahmen des jeden Samstag ab 9:00 Uhr organisierten Seniorenfrühstücks zum zweiten Mal ein „Weisswurstfrühstück“ statt, zu dem an diesem Vormittag Oberbürgermeister Stefan Bosse als Ehrengast teilnahm.

Die ehrenamtlichen Helferinnen, Maria-Theresia, Karin und Martha, bereiten jeweils ab 7:30 Uhr im „Stumpesaal“ des „Family Centers“ in der Neugablonzer Hüttenstraße 10 alles liebevoll vor, dekorieren die Tische – je nach Jahreszeit – für insgesamt bis zu 35 Personen, so dass sich zur Eröffnung des Frühstücksbüffets um 9:00 Uhr die Gäste bei einem vielfältigen Angebot das auswählen können, was ihnen am besten schmeckt.

Gestärkt durch ein opulentes Frühstück, können die Gäste dann jeweils ab 10:00 Uhr im Second-Hand-Kaufhaus „Family Store“ einen Einkaufsbummel machen. Dort werden hochwertige, gebrauchte Waren aller Art zu günstigen Preisen angeboten, wobei mit dem Erlös die sozialen Aktivitäten und die Betriebskosten des „Family Centers“ finanziert werden. Insbesondere aufgrund der hohen Inflation lohnt sich ein Einkauf im „Family Store“ auf jeden Fall.

Die Teilnahme am Seniorenfrühstück ist kostenfrei, es wird aber gerne eine freiwillige Spende für die sozialen Aktivitäten der Stiftung angenommen.

Übergabe VW Caddy

Übergabe VW Caddy

Auto Singer als Familienbetrieb mit sehr kurzen Entscheidungswegen förderte spontan den Bedarf der Stiftung nach einem neuen VW Caddy Maxi durch eine Geldzuwendung in Höhe von 9.000 €, da die Mobilitätsunterstützung für diese Organisation, dem Team des Autohauses besonders am Herzen liegt.

„Wir danken Auto Singer ganz besonders für diese großzügige Hilfe“, betonte Wolfgang Groß bei der Übergabe des Fahrzeugs „da wir einen in die Jahre gekommenen Caddy Maxi, Baujahr 2009, mit 310.000 km Laufleistung leider wegen eines Motorschadens ausrangieren mussten.“

„Und wir freuen uns sehr, die Projekte Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ für bedürftige Menschen in unserer Heimat fördern zu können, denn wir sind Teil der Gesellschaft und fühlen eine Verpflichtung für das gute Miteinander in der Region“, betonten die beiden Inhaber Carl Singer sen. und Carl Singer jun. bei der Aushändigung des Fahrzeugs. „Mit den sieben Sitzen und einer großen Ladefläche ist dieser Caddy Maxi wieder ein optimales Fahrzeug für die Aktivitäten der Stiftung, wobei wir auch gerne die Kosten für die Beschriftung übernehmen“.

Über die Auto Singer GmbH&Co.KG.

Carl Singer sen. in der dritten und Carl Singer jun. in der vierten Generation des insgesamt weit über hundertjährigen Familienbetriebes, betreiben mit ihren über 280 hoch qualifizierten und kundenorien- tierten Mitarbeitern die Autohäuser in Kaufbeuren, Buchloe und Marktoberdorf .

Mit den Marken Audi, VW, Skoda und SEAT im Service und Vertrieb bietet das Autohaus seinen Kundinnen und Kunden einen rundum Service im Bereich Mobilität.

Ordensverleihung

Ordensverleihung

Am Freitag, 24. Juni 2022 ehrte der Bayerische Landtag 44 verdiente Persönlichkeiten mit dem Bayerischen Verfassungsorden 2021. Die Auszeichnung wurde am 1. Dezember 1961 als Bayerische Verfassungsmedaille in Silber und in Gold ins Leben gerufen um Bürgerinnen und Bürger zu ehren, die sich im besonderen Maße aktiv für die Werte der Bayerischen Verfassung engagieren. Der höchste Orden des Bayerischen Landtags wurde im letzten Jahr in »Bayerischer Verfassungsorden«­ umbenannt und die Unterscheidung in Silber und Gold aufgegeben. 

»Es freut mich wirklich sehr, dass fünf der 44 frisch gebackenen Ordensträgerinnen und Ordensträger aus dem Allgäu kommen«­, so Landtagsvizepräsident Alexander Hold.

»Den Weg von Wolfgang Groß begleite und unterstütze ich seit fast 30 Jahren mit Respekt und Bewunderung. Mit ihm wird ein Allgäuer geehrt, der sein Leben in den Dienst weltweiten Einsatzes für Nächstenliebe gestellt hat.«­ erklärt Hold.  Wolfgang Groß hat 1979 zusammen mit seinem Bruder die Hilfsorganisation humedica e.V. in Kaufbeuren gegründet und mit unermüdlichem Einsatz deren Geschicke mehr als 40 Jahre lang als Geschäftsführer geleitet. Die Organisation leistet weltweit unverzichtbare Hilfe in Katastrophenfällen und engagiert sich zudem in mittel- und langfristigen Projekten der Entwicklungshilfe. 1995 gründete Wolfgang Groß zudem die internationale Hilfsorganisation Mercy Ships e.V., die schwimmende Hospitalschiffe in Entwicklungsländern betreibt und 2016 rief er die Stiftung Nächstenliebe in Aktion ins Leben, die sich um Hilfe für die heimische Bevölkerung in und um Kaufbeuren und insbesondere die Unterstützung von Menschen mit Migrationshintergrund und geringen finanziellen Mitteln bemüht. »Ich selbst konnte mich schon in den Armenvierteln Brasiliens und im Erdbebengebiet in Haiti gemeinsam mit Wolfgang Groß davon überzeugen, welch wertvolle Arbeit humedica für die Ärmsten der Armen leistet. Ein besseres Vorbild für grenzenlose Menschlichkeit, kann es fast nicht geben und Wolfgang Groß hat diese Auszeichnung mehr als verdient«­ freut sich Alexander Hold.

Spaß im Freizeitpark

Spaß im Freizeitpark

Vom Sternenhimmel

Vom Sternenhimmel

Die Firma Geiger Facility Management überreicht eine Spende von 2.000 Euro

Seit vielen Jahren engagiert sich die Geiger Facility Management Dienstleistungsgruppe bereits für die unterschiedlichsten karitativen und sozialen Projekte in und um das Allgäu und gründete zu diesem Zweck 2008 den gemeinnützigen Verein Sternenhimmel Allgäu e.V.

„Als Allgäuer Familienunternehmen ist es uns besonders wichtig, die kleinen Projekte und Organisationen in unserer Heimat zu unterstützen“, betont Ulrich Geiger, Seniorchef des Unternehmens und Vorsitzender des Vereins.

Seit der Gründung des Vereins konnten bereits über 350 Spendenempfänger mit mehr als 400.000 Euro gefördert werden. Dieses Jahr gingen auf Empfehlung des Kaufbeurer Oberbürgermeisters Stefan Bosse u.a. 2.000 Euro an unsere Stiftung.

Dafür bedanken wir uns beim Verein Sternenhimmel e.V. von ganzem Herzen!

Geschenke angekommen

Geschenke angekommen

Yayra und Theo freuen sich über das Spielzeug aus dem „Family Store“
Als unser Freund Eric aus Togo am 14. April im „Family Store“ zu Besuch war, erhielt er für seine Kinder verschiedene Spielsachen, die inzwischen in Westafrika eingetroffen sind und den beiden Adoptivkindern Yayra und Theo der Familie Agbokou viel Freude machen.
Als DANKESCHÖN schickte er uns das Foto.

Neue Haarpracht

Neue Haarpracht

Ukrainische Friseurin bedankt sich bei unserem Vorsitzenden
Svitlana, eine der Ukrainerinnen, die vor den Kriegswirren in ihrer Heimat nach Kaufbeuren geflohen war und seit dem 8. März in den Räumlichkeiten des Immanuel-Gemeindezentrums in der Dessetraße lebt, wollte sich beim Vorstandsvorsitzenden unserer Stiftung für seine Hilfe in den letzten Wochen bedanken und bot ihm einen Haarschnitt an.
Wolfgang Groß bedankte sich bei der jungen Frau für den hervorragenden Job mit einer Packung Merci-Schokolade und sagte Svitlana zu, dass er sich um eine Stelle für sie in einem der Friseurgeschäfte bemühen werde.

Ein gesegnetes Osterfest

Ein gesegnetes Osterfest

Lassen Sie uns ganz bewusst Ostern, das Auferstehungsfest, feiern

Liebe Leserinnen und Leser,

wir feiern auch in diesem Jahr wieder das Osterfest in Erinnerung an den Tod und die Auferstehung unseres Heilands Jesus Christus, der bereit war, Sein Leben für uns zu geben, um uns von unserer Schuld zu befreien und uns ewiges Leben zu schenken.

Für mich ist Ostern das wichtigste Fest im Jahreskreis und wir feiern es in unserer Familie ganz bewusst – denn ohne das Opfer Jesu am Kreuz von Golgatha und seine Auferstehung wäre unser Glaube sinnlos.

Ich wünsche Ihnen erholsame und schöne Feiertage im Kreis Ihrer Lieben und bin

mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen

Ihr
Wolfgang Groß

Wiedersehen mit einem Freund

Wiedersehen mit einem Freund

Eric aus Togo besuchte das Family Center

Komi Eric Agbokou aus der togolesischen Hauptstadt Lomé besuchte kürzlich zum dritten Mal Kaufbeuren, um mit humedica über künftige Hilfsmaßnahmen und Gefängniseinsätze der Ärzteteams sowie über die Weihnachtspäckchenaktion zu sprechen, die er mit seiner Organisation für mehr als 1.000 Kinder erneut in seinem Heimatland durchgeführt hatte.

Er wollte aber auch Wolfgang Groß treffen, mit dem ihn seit 2005 eine enge Freundschaft verbindet. Eric interessierte sich besonders für unser Secondhand-Kaufhaus, das auch ein Modellprojekt für Togo sein könnte. Am Ende des Besuchs kaufte unser Gast im Family Store Geschenke für seine drei Kinder und zwei Adoptivkinder sowie für seine Frau.

Flüchtlinge helfen Flüchtlingen

Flüchtlinge helfen Flüchtlingen

Gidey, Dolshi und Meseret aus Eritrea kochen für ukrainische Kriegsflüchtlinge

Seit 2019 betreut unsere Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ Flüchtlinge, in dem wir ihnen bei der Bewältigung des Alltags behilflich sind, vor allem bei der Erledigung administrativer Aufgaben. Darüber hinaus unterstützen wir sie bei der Kommunikation mit Behörden, der Bearbeitung von Anträgen und bei der Erklärung offizieller Schreiben, die sie aufgrund ihrer noch eingeschränkten Deutschkenntnisse nicht vollständig verstehen.

Aber auch beim Erlernen der deutschen Sprache stehen wir geflüchteten Menschen im Rahmen unseres Projekts „Stammtisch: Wir sprechen Deutsch“ zur Seite. Seit mehreren Wochen bieten wir darüber hinaus, mit ehrenamtlicher Unterstützung einer Lehrkraft, im „Stumpe-Saal“ des „Family Centers“ in der Neugablonzer Hüttenstraße einen Deutsch-Grundkurs, vor allem für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, an.

Kürzlich fragten einige Frauen aus Eritrea bei Wolfgang Groß nach, wie sie Geflüchteten aus der Ukraine helfen könnten. Nach Rücksprache mit dem Leitungsteam der im Immanuel-Gemeindezentrum untergebrachten Ukrainer wurde entschieden, dass die Eritreerinnen am Palmsonntag ein leckeres afrikanisches Mittagessen kochen.

Die Gäste aus der Ukraine waren begeistert und bedankten sich von ganzem Herzen für diesen Ausdruck der Nächstenliebe.

Eric, ein Gast von humedica aus dem westafrikanischen Staat Togo, der sich zur Zeit in Deutschland aufhält, besuchte den Palmsonntags-Gottesdienst in der Immanuelgemeinde und freute sich sehr, zu dieser speziellen Mahlzeit eingeladen zu sein.

Statt Geburtstagesgeschenken

Statt Geburtstagesgeschenken

Jelena Donnert (in der Mitte mit Kuvert) sammelt 125 Euro für ukrainische Kriegsflüchtlinge

Die Neugablonzerin Jelena Donnert hatte die Idee, auf Geschenke zu ihrem Geburtstag zu verzichten und stattdessen ihre Gäste um Spenden zur Betreuung ukrainischer Kriegsfklüchtlinge zu bitten. Alle Gäste kamen ihrem Wunsch gerne nach und so sammelte Frau Donnert insgesamt 125 Euro, die sie unserer Stiftung für das Projekt „Ukrainehilfe“ zur Verfügung stellte.

Um die Begünstigten persönlich kennenzulernen, lud Wolfgang Groß sie ins Immanuel-Gemeindezentrum ein. „Ich bin begeistert, was Sie hier für die Menschen aus der Ukraine leisten, insbesondere auch für die Menschen mit Behinderung“, lobte Frau Donnert die Initiatoren der Hilfsmassnahme.

Kim Johnson, die gemeinsam mit ihrem Mann Jed ein Projekt für Menschen mit Behinderung in der Nähe der ukrainischen Stadt Schytomyr leitet, führte Frau Donnert durch das Haus. Da Jelena Donnert über Englische Sprachkenntnisse verfügt, gab es nach dem Rundgang noch anregende Gespräche auf der Couch im Aufenthaltsraum.

Danke, liebe Frau Donnert, für Ihre Idee, die vielleicht anderen Personen anregt, ähnliche Aktionen zu veranstalten.

Besuch des Oberbürgermeisters

Besuch des Oberbürgermeisters

Das Kaufbeurer Stadtoberhaupt trifft ukrainische Kriegsflüchtlinge in der Immanuelgemeinde

Am 31. März besuchte der Kaufbeurer Oberbürgermeister Stefan Bosse, gemeinsam mit Referatsleiter Markus Pferner sowie weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die im Immanuel-Gemeindezentrum in der Neugablonzer Dessestraße 5 untergebrachten ukrainischen Kriegsflüchtlinge.

Durch die hervorragende Zusammenarbeit von humedica mit der Immanuelgemeinde und der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ war es möglich, 36 ukrainische Geflüchtete, davon 10 mehrfachbehinderte Menschen, in den Räumlichkeiten der evangelischen Freikirche unterzubringen und zu versorgen.

Unser besonderer Dank gilt hierbei der Geschäftsleitung der V-Märkte, die zum Einkauf von Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln 2.000 Euro spendete, so dass die Zeit bis zur Überweisung von Unterstützungszahlungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz überbrückt werden konnte.

Stefan Bosse hiess in seiner Begrüßungsrede die Gäste aus der Ukraine herzlich willkommen und versicherte sie der Unterstützung unserer Stadt. Ausserdem bedankte sich das Stadtoberhaupt bei den freiwilligen Helferinnen und Helfern, die sofort bereit waren, ehrenamtlich aktiv zu werden, nachdem die Gruppe in der Nacht vom 8. auf den 9. März in Neugablonz eingetroffen war.

Flüchtlingsbetreuung

Flüchtlingsbetreuung

Eine Kooperation mit humedica und der Immanuelgemeinde

In Zusammenarbeit mit humedica und der Immanuelgemeinde Kaufbeuren, betreuen wir seit dem 8. März 2022 36 ukrainische Kriegsflüchtlinge (davon 10 Menschen mit einer Mehrfachbehinderung), die im Immanuel-Gemeindezentrum in der Dessestraße 5 in Neugablonz untergebracht sind.

Die Gemeinde hat hierfür alle Zimmer leer geräumt, Matratzen ausgelegt und sorgt für das Wohl unserer Gäste. Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ übernimmt die administrativen und organisatorischen Aufgaben, inklusive der zahlreichen Anträge, die gestellt werden müssen, um auch künftig die Versorgung zu gewährleisten, denn zunächst werden alle Kosten durch Spenden gedeckt.

Wir werden in den kommenden Wochen immer wieder über dieses Projekt, das einen Großteil unserer Arbeitszeit beansprucht, berichten. Ein direkter Zugriff auf den Blog ist unter der Webadresse https://nia-stiftung.org/archiv möglich.

Ankunft von Kriegsflüchtlingen

Ankunft von Kriegsflüchtlingen

Wir unterstützen die Stadt Kaufbeuren mit Hilfsgütern

Um die Ankunft von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine in Kaufbeuren vorzubereiten, stellte unsere Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ der Stadtverwaltung Matratzen, Bettzeug, Kochgeschirr und Besteck zur Verfügung. Auch die Immanuelgemeinde Kaufbeuren entschied sich, 36 Geflüchtet aus der Nähe von Schytomyr im Gemeindezentrum unterzubringen. Auch hierfür übergaben wir Ausstattungen aus den Beständen unseres Second-Hand-Kaufhauses kostenfrei an Pastor Jürgen Fredrich und die Leitung der evangelischen Freikirche in der Neugablonzer Dessestraße.

10.000 € für die Nächstenliebe

10.000 € für die Nächstenliebe

Sophie Gruber von der GRUMA-Nutzfahrzeuge GmbH überreicht großzügigen Scheck

Die Firma GRUMA Nutzfahrzeuge GmbH fördert seit vielen Jahren die Arbeit der Hilfsorganisation humedica, die der Vorstandsvorsitzende unserer Stiftung 40 Jahre lang leitete.

Aber auch die Arbeit der NiA-Stifung unterstützte GRUMA in den vergangenen Jahren mit Hebegeräten, wie einem Gabelstapler und einem Hubwagen für den Transport von Waren innerhalb des Vorratslagers sowie mit einem Schneeräumgerät.

Für ihre jährliche Weihnachtsspende wählte die Geschäftsleitung unter der Leitung von Firmenchef Hans Gruber 2021 die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ aus.

Seine Tochter Sophie reiste zur Scheckübergabe an die beiden Vorstandsmitglieder Jürgen Jakoby und Wolfgang persönlich nach Neugablonz und war insbesondere vom Second-Hand-Kaufhaus „Family Store“ begeistert.

Danke für die großzügige Unterstützung!

500 Euro-Spende

500 Euro-Spende

Zur Finanzierung der sozialen Aktivitäten der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ überreichten Erich Heiserer (ganz links) und dessen Sohn Christian (ganz rechts) von der R+V Generalagentur Erich Heiserer am 11. Oktober 2021 den beiden Vorstandsmitgliedern der Stiftung, Wolfgang Groß (Mitte links) und Jürgen Jakoby (Mitte rechts), einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro.

„Nachdem wir bereits seit vielen Jahren die Aktivitäten der Hilfsorganisation humedica unterstützen, möchten wir die Arbeit der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ erneut fördern, da wir der Meinung sind, dass auch in unserer Region bedürftige Menschen leben, die dringend Hilfe benötigen“, bemerkte Seniorchef Heiserer bei der Scheckübergabe vor dem Second-Hand-Kaufhaus „Family Store“, das nun auch wieder vormittags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet hat, wobei ab sofort Weihnachts- und Adventsdekoration zu günstigen Preisen angeboten wird.

Die Versicherungsagentur Heiserer hat eine lange Tradition: Alles fing 1952 an, als Sebastian Heiserer eine R+V Nebenberufsagentur eröffnete und reicht sie bis in die heutige Zeit, in der dessen Sohn Erich die Generalagentur in Mauerstetten führt. Nach der Übernahme 1977 betrieb Erich Heiserer das Versicherungsbüro zunächst nebenberuflich. Seit 1984 ist er hauptberuflich für die R+V tätig. Aus den kleinen Anfängen hat sich mittlerweile eine leistungsfähige Agentur entwickelt, wobei inzwischen sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besten Service und die umsichtige Betreuung der Kunden sicherstellen. 

Vielleicht möchten auch Sie sich als Besucher unserer Website durch eine Weihnachtsspende an unseren Hilfsmassnahmen beteiligen  vielen Dank:

Spendenkonto:

IBAN DE67 7336 9918 0002 5084 00
BIC: GENODEF1OKI

Verwendungszweck: Weihnachtsspende

„Rengschburger Herzen“

"Rengschburger Herzen"

Im AllgäuTV (siehe https://www.xn--allgu-jra.tv/mediathek/video/allgaeu-tv-nachrichten-mittwoch-25-august-2021/ (ab Minute 18:17) und dem Bayerischen Rundfunk (siehe https://www.br.de/nachrichten/bayern/kaufbeurer-stiftung-sucht-schulranzen-fuer-beduerftige-kinder,ShSLxlJ) haben wir Anfang September zu einer Sachspendenaktion für gut erhaltene Schulranzen zur Weitergabe an Familien mit geringem Haushaltseinkommen aufgerufen.

Bisher erhielten wir mehr als 80 schöne Schultaschen, die über Kaufbeurer Schulen weitergegeben und in unserem gemeinnützigen Second-Hand-Kaufhaus „Family Store“ abgeholt werden können. Bei Bezug von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II erhalten die Familien die Schulranzen kostenfrei. Ansonsten können sie kostengünstig erworben werden, wobei der Erlös wiederum für die sozialen Aktivitäten unserer Stiftung verwendet werden.

20 Schulranzen erhielten wir allein von den  „Rengschburger Herzen“, die am 6. September durch einen Vertreter des Regensburger Vereins, Herrn Manfred Selb, an Dieter Groß übergeben wurden.

Ein Spender teilte uns Folgendes mit:

Ihr Aufruf „… hat mich sehr an meinen Schulanfang im Herbst 1948 erinnert: ich hatte als einer der Wenigen auch keine Schultüte. Das war damals nicht ganz so schlimm wie heute, ich bin mit meinem Defizit doch einfach im großen Haufen mitgeschwommen. Heute, so denke ich, ist dieser empfundene „Makel“ vielleicht noch viel stärker als damals, kann eine Kind-Entwicklung stark und nachhaltig behindern.

Ich habe keinen alten Schulranzen zum Verschenken. Ich will aber gerne (m)einen Beitrag zu einem glücklicheren Schulstart leisten. Dabei denke ich an eine Geldspende für genau diesen Verwendungszweck; 300 € will ich dafür einsetzen. Ich überlasse es Ihnen, aus Ihrer „Bedürftigen-Liste“ ein passendes Kind auszuwählen. Es darf gerne ein Flüchtlingskind sein! Sie dürfen die Summe auch gerne für mehrere Kinder splitten, wichtig ist mir vor allem, dass meine kleine Spende auch für diesen Zweck verwendet wird! …“

Wir haben mit dem Spender nun vereinbart, dass wir Schulmaterial, wie z.B. Hefte, Farbstifte oder Federmäppchen kaufen und zum Schuljahresbeginn weitergeben werden.

Vielleicht möchten auch Sie sich als Besucher unserer Website durch eine Spende an unserer Aktion beteiligen:

Spendenkonto:

IBAN DE67 7336 9918 0002 5084 00
BIC: GENODEF1OKI

Verwendungszweck: Spende zum Schulbeginn

Zeitzeugen-Stammtisch

Zeitzeugen-Stammtisch

Geschichte erfahren, das Vergangene bewahren – aber auch Neues “erleben”.

Darum geht es in den Zeitzeugentreffen, ein Projekt des Seniorenbeirates Kaufbeuren, das es mittlerweile schon seit 2010 gibt.

Abhängig von den Infektionsschutzvorgaben, findet am 13. September um 14:00 Uhr im Stumpehaus des „Family Centers“ unserer Stiftung in der Hüttenstraße 10, Neugablonz, der nächste Zeitzeugen-Stammtisch statt.

Thema:

Günther Skopan, ein regelmäßiger Besucher unseres samstäglichen Seniorenfrühstücks, zeigt Bilder von Bauden, Türmen und Ausflugszielen im Isergebirge.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen – Der Eintritt ist frei!

Haben Sie auch aus ihrem Leben etwas Aufregendes zu berichten oder Anregungen und Ideen für uns? Dann melden sie sich doch bei unserer Ansprechpartnerin: Annelies Wittwer, Telefon: 08341 99 84 25 oder im Seniorenbüro unter Telefon: 08341 437-203

Bei herrlichem Sonnenschein – Unvergesslicher Tag im größten Freizeitpark Bayerns

Bei herrlichem Sonnenschein - Unvergesslicher Tag im größten Freizeitpark Bayerns

Spaß, Spannung, Adrenalin und ganz viel Glückseligkeit.

Die Inhaberfamilie Löwenthal hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Skyline Park zum schönsten und attraktivsten Freizeitpark in Bayern zu machen. Dazu zählen neben den zahlreichen Attraktionen wie z.B. Achterbahnen, Wildwasserrutschen und Kinderkarussells auch eine top gepflegte Außenanlage und stetige Qualitätskontrollen für die zahlreichen Fahrgeschäfte.

Wir bedanken uns bei Herrn Löwenthal und Frau Edmaier, dass sie insgesamt 12 Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund die Möglichkeit gegeben haben, einen unvergesslichen Tag im SkylinePark zu verbringen. Karussell- und Geisterbahnfahrten standen ebenso auf dem Programm, wie Austoscooter fahren und Plantschen im Schwimmbad des Parks.

Es geht wieder los – Wir starten nach dem Lockdown unsere beliebten Projekte

Es geht wieder los - Wir starten nach dem Lockdown unsere beliebten Projekte

Fritz Hergarten (83) aus der Hüttenstraße in Neugablonz ist total begeistert: „Endlich ist der ‚Family Store‘ geöffnet und ich kann dort wieder ohne Probleme preisgünstig einkaufen gehen. Und über das Seniorenfrühstück am Samstag freue ich mich besonders, weil es nach vielen Monaten wieder möglich ist, mich mit anderen Menschen zu treffen und gemeinsam ins Wochenende zu starten“.

Wie Fritz Hergarten geht es vielen Menschen, die die Lockerungen nach der langen Lockdown-Phase aufgrund der Corona-Pandemie und das schöne Sommerwetter geniessen. Und nicht nur das Seniorenfrühstück jeden Samstag ab 9:00 Uhr lädt wieder Gäste ein, sondern auch der „Stammtisch: Wir sprechen Deutsch“ für Neuzugewanderte, die die deutsche Sprache einüben möchten, findet – wie gehabt – montags von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr im „Stumpehaus“ der Family Centers in der Hüttenstraße 10 statt. Um jedoch die Abstandsregeln und die maximale Teilnehmerzahl einzuhalten, bittet Stiftungsvorstand Wolfgang Groß um frühzeitige Anmeldung zu diesen Veranstaltungen unter der Handy Nr. 0151-71993474 oder per eMail an w.gross@nia-stiftung.org.

Schulkinder aus der Gustav-Leutelt-Schule, insbesondere mit Migrationshintergrund, die aufgrund der angeordneten Schulschließungen besonders belastet waren, erhielten in den letzten Monaten Hausaufgabenhilfe und freuten sich am 9. Juni, bei herrlichem Sonnenschein, über einen Ausflug mit Schiffsrundfahrt auf dem Forggensee (siehe obiges Foto).

Wir möchten für Kinder aus Familien mit geringem Haushaltseinkommen Ferienpässe für 7,00 Euro pro Stück erwerben sowie bei der Finanzierung von Freizeitaktivitäten in den kommenden Sommerferien behilflich sein.

Wir wären dankbar, wenn Sie sich an dieser Hilfsmassnahme unter dem Stichwort „Ferienfreizeiten“ mir einer Spende auf das Konto mit der IBAN: DE67 7336 9918 0002 5084 00 bei der Raiffeisenbank Kirchweihtal (BIC: GENODEF1OKI) beteiligen würden.

TOPfit-Lauf 2021 am 2. Mai zugunsten der Stiftung Nächstenliebe in Aktion

TOPfit-Lauf 2021 am 2. Mai zugunsten der Stiftung Nächstenliebe in Aktion

Topfit in den Frühling unter dem Motto „Kaufbeuren bewegt sich“

Am 2. Mai veranstaltete der TOPfit-Club Kaufbeuren unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Stefan Bosse und in Zusammenarbeit mit der AOK Bayern und dem Kaufbeurer Leichtathletik-Club den 2. corona-konformen TOPfit-Lauf. 

Nach Anmeldung über das Internet war jede/r Teilnehmer/in eingeladen, die gewählte Distanz in Eigenregie zu laufen oder zu walken, selbst die benötigte Zeit zu erfassen und diese dann über eine Bestätigungsmail an den TOPfit-Club zu übermitteln.

Folgende Strecken standen zur Verfügung:

  • 800 m für Kinder ab Jahrgang 2015
  • 5 oder 10 Kilometerlauf für Damen, Herren und Jugendliche
  • 1 Kilometer für Seniorinnen und Senioren

wobei beim Trimm-Dich-Pfad im Klosterwald Tafeln mit den jeweiligen Kilometer-Angaben angebracht waren.

Insgesamt nahmen 132 gemeldete Personen an diesem „Lauf für den guten Zweck“ teil. Da auf Teilnahmegebühren verzichtet wurde, gab es einen Spendenaufruf für unsere Stiftung.

Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender und an die Geschäftsleitung des TOPfit-Clubs für diese gute Idee!

Hilfe für bedürftige Menschen in Rumänien in Kooperation mit CDH Stephanus

Hilfe für bedürftige Menschen in Rumänien in Kooperation mit CDH Stephanus

Während der Pandemie bedingten Lockdowns hatten zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger Zeit zum Ausräumen.

Glücklicherweise haben inzwischen viele Menschen erkannt, dass die Ressourcen unseres Planeten endlich sind und wir darauf achten sollten, schonend mit unserer Umwelt umzugehen.

Anstatt die gut erhaltenen und oftmals neuwertigen Gebrauchtwaren zu entsorgen, erhielten wir diese für unser gemeinnütziges Second-Hand-Kaufhaus „Family Store“.

Ein herzliches DANKESCHÖN an dieser Stelle an alle Spenderinnen und Spender!

Da aber auch unsere Lagerkapazitäten endlich sind, entschlossen wir uns, in Zusammenarbeit mit dem Christlich-Diakonischen Hilfswerk Stephanus 80 Kubikmeter Hilfsgüter im Wert von ca. 16.000 Euro, bestehend aus Möbeln, Bekleidung, Elektrogeräten und Haushaltswaren in einen LKW zu verladen und an eine christliche Gemeinde in der Ortschaft Conop, ca. 50 km von der Kreishauptstadt Arad entfernt, zu liefern, die sich um die kostenlose Weitergabe an bedürftige Familien gekümmert hat..

Window-Shopping – Schaufensterbummel erhält eine neue Bedeutung

Window-Shopping - Schaufensterbummel erhält eine neue Bedeutung

„Window Shopping“, der englische Begriff für „Schaufensterbummel, erhält beim Second-Hand-Kaufhaus „Family Store“ der Stiftung Nächstenliebe in Aktion eine ganz neue Bedeutung, nämllch „Schaufenster-Einkauf“.

In den Auslagen der 25 Meter langen Schaufensterfront gibt es Warenangebote, die ausgepreist und mit einer Bestellnummer versehen sind. Per „Call & Collect“ (Telefon Nr. 08341-9728092) können die Produkte oder Kleidungsstücke telefonisch bestellt und zu einem vereinbarten Zeitpunkt an der Laderampe des Gebrauchtwaren-Ladens abgeholt und – bevorzugt mit Giro- oder Kreditkarte bzw. ApplePay oder GooglePay – bezahlt werden.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, unter der genannten Rufnummer anzufragen, ob eine bestimmter Artikel, z.B. ein Staubsauger, vorrätig ist. 

Es wäre sehr hilfreich, wenn von diesen Angeboten während des Lockddowns reger Gebrauch gemacht würde, da – wie bei vielen anderen Einzelhändlern – seit vielen Wochen keine Einnahmen generiert werden können.

WIR FREUEN UNS AUF DICH !!!

Die Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden liegt uns sehr am Herzen!

Die Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden liegt uns sehr am Herzen!

Wir sind dankbar, dass unser Second-Hand-Kaufhaus „Family Store“ während des derzeitigen Teil-Lockdowns geöffnet bleiben darf, denn immer mehr Menschen schätzen unsere hochwertigen, aber preisgünstigen Gebrauchtwaren.

Um die Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden zu schützen, hatten wir bereits im Frühjahr ein flexibles, elektronisches Zugangssystem, den sog. Wanzl 3D People Counter, am Eingang des „Family Store“ installiert, um auf einen Blick feststellen zu können, wieviele Kunden sich bereits im Laden befinden und wieviel weitere Personen das Geschäft noch betreten dürfen. Den Kassentresen haben wir mit einem Plexiglasschutz versehen, Bodenmarkierungen weisen auf die Abstandsregeln hin und mit unserem modernen Kassensystem von iZettle, einem Mitglied der PayPal-Familie, können die erworbenen Waren nicht nur mit Kredit- und Girokarten bezahlt werden, sondern auch mit ApplePay und GooglePay. Die Kassenzettel werden dem Kunden auf Wunsch umweltfreundlich per eMail übermittelt.

Gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 0,10 € können unsere Kunden eine Mund-Nase-Bedeckung erwerben, wobei max. 3 Stck. pro Einkauf abgegeben werden.

Und es wird regelmäßig alles gereinigt und desinfiziert, um der Ausbreitung des Sars-CoV-2-Virus möglichst Einhalt zu gebieten.

Einkaufshilfe und Unterstützung im Rahmen der Corona-Pandemie

Einkaufshilfe und Unterstützung im Rahmen der Corona-Pandemie

Unsere Heimatstadt Kaufbeuren ist inzwischen stark von der Corona-Pandemie betroffen. Es gibt verschiedene Hotspots und unsere Stiftung bietet – wie schon im Frühjahr – erneut einen Einkaufsservice für betagte bzw. vorerkrankte Mitbürgerinnen und Mitbürger an sowie für Menschen, die sich in häuslicher Quarantäne  befinden.

Darüber hinaus versorgen wir auch wieder die Bewohner eines Flüchtlingswohnheims in Neugablonz, das wegen eines Infektionsgeschehens vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt wurde.

Sollten Sie Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an Dieter Groß unter der Handy Nr. 0160-97793013 (auch per WhatsApp) oder über die eMail-Adresse d.gross@nia-stiftung.org.

„Schlüsselbundverkleinerung“ – Schliessanlage für das Family Center

„Schlüsselbundverkleinerung" - Schliessanlage für das Family Center

Seit der Übernahme des heute als „Family Center“ bekannten Gebäudekomplexes in der Neugablonzer Hüttenstr. 10, schleppten wir gefühlte ein Kilogramm Schlüssel mit uns herum, um alle Räumlichkeiten unseres Second-Hand-Kaufhauses „Family Store“ mit der integrierten Möbelausstellung, des „Reinhold und Gabriele Stumpe-Hauses“ und des „Stiftungshauses“ öffnen und verschliessen zu können. Die ABUS Pfaffenhain GmbH hatte „Erbarmen mit uns“ und spendete dankenswerterweise eine Schließanlage, so dass die Leitung der Stiftung nun mit einem Generalschlüssel auskommt. Die Kaufbeuren Firma Uhl Metallbau und Sicherheits-Fachgeschäft montierte die Schlösser kostenfrei. Vielen Dank dafür!

Spende des Gewinnsparvereins der VR-Banken

Spende des Gewinnsparvereins der VR-Banken

Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner überreichte am Donnerstag, 22. Oktober 2020 im „Family Center“ einen Spendenscheck in Höhe von 3.000 Euro für die Finanzierung der Aktivitäten unserer Stiftung. Bei der Spende handelt es sich um einen Teilbetrag der Summe, die der Gewinnsparverein der Raiffeisen- und Volksbanken in Bayern e.V. der Regierung von Schwaben aus dem Ertrag des Gewinnsparens 2019 zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt hat. Die  Regierung übernimmt die Verteilung dieser Gelder. Mit der Zuwendung soll das vielfältige ehrenamtliche Engagement gewürdigt und ein Beitrag geleistet werden zum Fortbestand und weiteren erfolgreichen Wirken unserer Hilfsmassnahmen.

Bild: Übergabe eines Spendenscheicks in Höhe von 3.000 Euro- v.l.n.r. Wolfgang Groß (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion), Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner, Helmuth Geppert (Vorstand VR Bank Augsburg-Ostallgäu eG als Vertreter des Gewinnsparvereins) und Andreas Fischer (Sprecher der Volksbanken-Raiffeisenbanken im Landkreis Ostallgäu und Kaufbeuren).

Der „Family Store“ wird um eine Möbelabteilung erweitert

Der "Family Store" wird um eine Möbelabteilung erweitert

Das Second-Hand-Kaufhaus „Family Store” in der Neugablonzer Hüttenstraße 10 ist eine inzwischen im gesamten Allgäu bekannte und beliebte Adresse, wo Gebrauchtwaren aller Art zu überaus günstigen Preisen erworben werden können. Ob Kleidung, Schuhe, Spielzeug, Elektrogeräte oder Haushaltswaren: Im „Family Store“ finden Menschen, die sparsam wirtschaften müssen, hochwertige Güter und finanzieren mit ihrem Kauf ausserdem die sozialen Aktivitäten der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“, wie das Seniorenfrühstück an jedem Samstag ab 9:00 Uhr oder ab 16:00 Uhr den Spielenachmittag.

Es geht wieder los – Projekte vor dem Neubeginn

Es geht wieder los - Projekte vor dem Neubeginn

Seit der Eröffnung des „Family Center“ im November 2018 bieten wir nicht nur hochwertige und preisgünstige Gebrauchtwaren in unserem Second-Hand-Kaufhaus „Family Store“ an, sondern führen auch verschiedene regelmäßige Veranstaltungen durch, die jedoch aufgrund der Corona-Krise vorübergehend eingestellt werden mussten. Während der „Stammtisch: Wir sprechen Deutsch“ am 6. Juli wieder startet, lädt die NiA-Stiftung ab dem 11. Juli 2020 erneut zum samstäglichen Seniorenfrühstück und zum Spielenachmittag ein.

Man ist nie zu jung, um anderen zu helfen

Man ist nie zu jung, um anderen zu helfen

Nächstenliebe in Aktiom

Beim Begriff Ehrenamt denkt man zunächst an Menschen im fortgeschrittenen Alter, doch auch Jugendliche und junge Erwachsene sind bereit, auf einen Teil ihrer Freizeit zu verzichten, um den sozial Schwächeren zur Seite zu stehen. So halfen Evelyn, Ferdinand und Marvin aus dem Jakob-Brucker-Gymnasium während des Corona-Lockdowns beim Streichen einer Lagerhalle, während Franziska, Yvonne, Celina, David und Luca aus der Kaufbeurer Fachoberschule in unserer Nähstube mithalfen, Mund- Nase-Bedeckungen herzustellen, ebenso wie die 11jährige Mia aus Pfronten an die heimische Nähmaschine.

Schützen-Hilfe – Näherinnen und Näher gesucht

Schützen-Hilfe – Näherinnen und Näher gesucht

Für die von unserer Stiftung gestartet Aktion „Corona-Krisenhilfe“ übernahm der Kaufbeurer Oberbürgermeister Stefan Bosse die Schirmherrschaft. Neben der Herstellung von Mund-Nase-Bedeckungen bieten unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auch Einkaufsdienste für betagte und kranke Mitmenschen an oder helfen der Kaufbeurer Tafelorganisation „Gratislädle“ bei der kostenlosen Ausgabe gespendeter Nahrungsmittel. Wir übernahmen auch die Versorgung zweier Flüchtlingswohnheime, die aufgrund einer Infektion mit dem „Corona-Virus“ unter Quarantäne gestellt worden waren. Bei einem Treffen in Marktoberdorf überreichte Stiftungsvorstand Wolfgang Groß Schutzmasken an OB Bosse und Landrätin Zinnecker.

„Corona-Krisenhilfe“ in Kaufbeuren

„Corona-Krisenhilfe“ in Kaufbeuren

Normalerweise arbeitet Kilian Herbschleb als Sozialwirt beim Stadtjugendring Kaufbeuren und betreut die ‚Demokratie leben!‘-Projekte. Wie viele andere seiner Kolleginnen und Kollegen, kann er zur Zeit allerdings nicht von seinem Büro aus tätig werden, sondern sitzt im sog. „Home Office“, was ihm von der Arbeitszeit her eine gewisse Flexibilität gibt. Als der junge Mann über Angelika Lausser von der Freiwilligenagentur Knotenpunkt von den gemeinsamen Hilfsmassnahmen mit unserer Stiftung hörte, meldete er sich zum ehrenamtlichen Dienst und konnte auch seine Freundin Elisabeth, die als Krankenschwester im Kaufbeurer Klinikum angestellt ist, dazu gewinnen, mitzuhelfen.

Gemeinsam statt einsam – Nächstenliebe in Aktion

Gemeinsam statt einsam - Nächstenliebe in Aktion

Zwar sind Kinder „Meister des Spiels“, aber auch für Erwachsene ist Spielen von Bedeutung. Während es für die Kleinen eine sehr einfache und effektive Methode ist, sich weiterzuentwickeln und geistig zu wachsen, brauchen Erwachsene das Spielen nicht mehr unbedingt, um Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erlernen, sondern eher dafür, ihre Potentiale besser zu entfalten. Daher bieten wir jeden Samstag ab 16:00 Uhr einen Spielenachmittag im „Family Center“ an. „Willkommen sind Jung und Alt, Groß und Klein, Neuzugewanderte und Alteingesessene, Familien und Alleinstehende.

Einweihung des Family Store in Kaufbeuren

Einweihung des Family Store in Kaufbeuren

Im sogenannten „Family Center“, das derzeit in Neugablonz unter der Trägerschaft der von humedica e. V. gegründeten Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ entsteht, können Menschen künftig Hilfe, Annahme und Beratung finden. Die Einweihungsfeier für die Stiftung mit anschließender Besichtigung des Second-Hand-Ladens „Family Store“, der am 5. November eröffnet, fand kürzlich statt.

Als „Ort lebendiger Gemeinschaft und gegenseitiger Hilfe“ möchte das „Family Center“ mit einem möglichst vielfältigen Angebot Menschen unterschiedlicher Altersgruppen ansprechen und so den Dialog und Austausch zwischen den Generationen fördern. Ein besonderes Anliegen ist es, Menschen in persönlichen und sozialen Problemlagen weiterzuhelfen. Die Arbeit des „Family Center“ zeichnet sich durch persönliche Unterstützung, Beratung, Begleitung, Seelsorge und Vermittlung aus – unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, religiöser Überzeugung oder sozialem Status. Auch die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Kulturen soll darüber hinaus ermöglicht werden.

Für Menschen Gottes Liebe erfahrbar zu machen ist die tragende Bedeutung der Anlaufstelle, wie Stiftungsvorstand Wolfgang Groß verdeutlichte. Schließlich sei es der Auftrag Jesu, Menschen in Not zu helfen („Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag“). Nicht immer falle es leicht, dieser Forderung Folge zu leisten, und so würden Projekte wie diese ein positives Zeichen setzen. Demnach sehe sich das „Family Center“ als niederschwellige Einrichtung, in der die Bedürfnisse von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen im gemeinsamen Gespräch wahrgenommen werden. Ein Ort, an dem der Einzelne mit weitgehend unbürokratischen Hilfsangeboten unterstützt wird und Wertschätzung sowie Hoffnung erfährt. Auch ein Angebot günstiger Wohnmöglichkeiten vor Ort besteht.

Bügeln wie de Profis

Bügeln wie de Profis

Die unserem Second-Hand-Kaufhaus „Family Store“ gespendeten Hemden, Blusen, Hosen, Tischdecken und andere Textilien werden in der Wäscherei des Ladens gewaschen und – wo nötig – auch gebügelt.  Unterstützung erhalten dabei durch fleißige Mitarbeiterinnen undMitarbeiter, die durch die Arbeitsagentur vermittelt werden und die täglich damit beschäftigt sind, die Kleiderspenden hygienisch einwandfrei für den Verkauf vorzubereiten. Um die Bügelarbeit zu vereinfachen und rückenschonender durchführen zu können, hat die in Landsberg/Lech ansässige, international tätige Firma Veit GmbH einen professionellen Bügelplatz als Sachspende zur Verfügung gestellt.