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Der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“

Hitzeschutzraum erstmals geöffnet

Hitzeschutzraum der Stiftung Nächstenliebe in Aktion ist geöffnet


Aufgrund der angekündigten hohen Temperaturen und der zunehmenden Hitzebelastung öffnet die Stiftung Nächstenliebe in Aktion an vier Tagen, vom 18. bis 21. Juni, ihren Hitzeschutzraum.

Der Raum ist diese Woche am Donnerstag noch bis 16:00 Uhr sowie Freitag, Samstag und Sonntag jeweils von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Er steht allen Menschen offen, die während der heißen Tagesstunden eine kühle, geschützte und ruhige Aufenthaltsmöglichkeit suchen.

Besonders eingeladen sind ältere Menschen, gesundheitlich beeinträchtigte Personen, Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden, Alleinlebende, Familien mit kleinen Kindern sowie alle Bürgerinnen und Bürger, denen die Hitze zu schaffen macht.

Der Hitzeschutzraum bietet Platz für maximal 40 Personen und befindet sich im Stumpesaal des Family Centers der Stiftung Nächstenliebe in Aktion, Hüttenstraße 10 in Neugablonz. Die Nutzung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Während der Öffnungszeiten steht kostenloses Trinkwasser zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher können sich in dem klimatisierten Raum ausruhen, abkühlen und für einige Zeit der großen Hitze entgehen.

Gerade an sehr heißen Tagen brauchen besonders gefährdete Menschen Orte, an denen sie sich unkompliziert aufhalten und erholen können. Mit unserem Hitzeschutzraum möchten wir ein niedrigschwelliges Angebot schaffen und ganz praktisch helfen“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion.

Die Stiftung weist darauf hin, dass anhaltende Hitze insbesondere für ältere Menschen, Kinder, chronisch kranke Personen und Menschen ohne ausreichend kühle Wohnräume belastend sein kann. Daher bittet die Stiftung auch Angehörige, Nachbarn und Bekannte, auf gefährdete Personen in ihrem Umfeld zu achten und gegebenenfalls auf das Angebot hinzuweisen.

Der Hitzeschutzraum ist ein weiteres praktisches Hilfsangebot der Stiftung Nächstenliebe in Aktion, die sich in Neugablonz unter anderem für Senioren, Familien, Menschen mit geringem Einkommen, Geflüchtete und sozial benachteiligte Personen engagiert.

Öffnungszeiten des Hitzeschutzraums:

Donnerstag: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Freitag: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Samstag: 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Sonntag: 10:00 Uhr buis 16:00 Uhr

Ort:

Stiftung Nächstenliebe in Aktion
Stumpesaal im Family Center
Hüttenstraße 10
87600 Kaufbeuren-Neugablonz

Spende eines Elektrohochhubwagens

Großzügige Sachspende der Firma GRUMA Nutzfahrzeuge
Beweglicher Elektrohochhubwagen erleichtert künftig die Lagerarbeit im Family Store

Wir freuen uns über eine besonders wertvolle und praktische Unterstützung für ihre Arbeit in unserem Family Store: Einen beweglichen Linde-Elektrohochhubwagen, den uns die Firma GRUMA Nutzfahrzeuge GmbH aus Friedberg als großzügige Sachspende zur Verfügung gestellt hat.

Für die tägliche Arbeit im Lager des Family Store bedeutet diese Spende eine große Erleichterung. Im Lager unseres sozialen Secondhand-Kaufhauses werden regelmäßig Möbel, Haushaltswaren, Kleidung, Kartons, Paletten und viele weitere Sachspenden bewegt, sortiert, zwischengelagert und für den Verkauf vorbereitet. Gerade schwere oder sperrige Gegenstände stellen dabei immer wieder eine körperliche Herausforderung für Mitarbeitende und Ehrenamtliche dar. Der Elektrohochhubwagen hilft künftig dabei, Arbeitsabläufe sicherer, effizienter und deutlich rückenschonender zu gestalten.

Wir sind der Firma GRUMA außerordentlich dankbar für diese, erneute großzügige Sachspende“, erklärt Wolfgang Groß. „Ein solches Gerät ist für unsere tägliche Arbeit kein Luxus, sondern eine sehr konkrete Hilfe und trägt dazu bei, dass wir die vielen Sachspenden, die uns anvertraut werden, noch besser und verantwortungsvoller einsetzen können.“

Die Verbundenheit zur Firma GRUMA reicht bereits viele Jahre zurück. Schon zu Zeiten der internationalen Hilfsorganisation humedica, deren langjähriger Geschäftsführer Wolfgang Groß war, unterstützte das Unternehmen humanitäre Arbeit und soziales Engagement. Auch die Stiftung Nächstenliebe in Aktion durfte in der Vergangenheit bereits Unterstützung erfahren. Die aktuelle Sachspende knüpft damit an eine lange Tradition der Hilfsbereitschaft und gesellschaftlichen Verantwortung an.

Der Family Store ist aber weit mehr als ein Secondhand-Laden. Er ist Teil des Family Centers in Neugablonz und verbindet praktische Hilfe, nachhaltige Wiederverwendung, Begegnung und soziale Unterstützung. Menschen mit geringem Einkommen finden dort gut erhaltene Kleidung, Möbel, Haushaltswaren und vieles mehr zu erschwinglichen Preisen. Gleichzeitig werden durch Sachspenden Ressourcen geschont und Gegenstände weitergegeben, die andernfalls möglicherweise entsorgt würden.

Neben dem Verkauf im Family Store versteht sich das Family Center als Ort der Begegnung, Unterstützung und gelebten Nächstenliebe. Unterschiedliche Angebote für Seniorinnen und Senioren, Familien, Menschen mit Migrationsgeschichte und Menschen in besonderen Lebenssituationen gehören ebenso zur Arbeit wie persönliche Gespräche, konkrete Einzelfallhilfe und die Vernetzung mit anderen sozialen Akteuren.

Die neue technische Ausstattung im Lager trägt dazu bei, diese Arbeit auch organisatorisch und logistisch weiter zu stärken. Gerade weil viele Abläufe im Hintergrund stattfinden, ist eine funktionierende Lagerstruktur für den Family Store von großer Bedeutung. Der Elektrohochhubwagen wird künftig dabei helfen, Sachspenden sicher zu bewegen, Lagerflächen besser zu nutzen und die körperliche Belastung der Mitarbeitenden zu reduzieren.

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion bedankt sich herzlich bei der Firma GRUMA für diese wertvolle Unterstützung und das damit verbundene Vertrauen in die Arbeit der Stiftung.

Hitzeschutzraum

Ein kühler Ort an heißen Tagen
Hitzeschutzraum im Family Center in Neugablonz eingerichtet

Die Sommer werden heißer, und für viele Menschen sind außergewöhnlich hohe Temperaturen längst mehr als nur unangenehm. Besonders ältere Menschen, gesundheitlich belastete Personen, Familien mit kleinen Kindern oder Menschen, deren Wohnungen sich stark aufheizen, leiden an Hitzetagen oft besonders. Für sie möchte die Stiftung Nächstenliebe in Aktion künftig einen geschützten, kühlen und einladenden Ort anbieten.

Im Stumpesaal des Family Centers in Neugablonz, in dem auch das integrierte Second-Hand-Kaufhaus Family Store beheimatet ist und jeden Samstag das beliebte Seniorenfrühstück stattfindet, wurde nun ein Hitzeschutzraum eingerichtet. Möglich wurde dies durch die Unterstützung der Kaufbeurer Firma Kälte Riefler, die den Einbau einer Klimaanlage im Stumpesaal übernommen hat.

Dieses Anliegen ist uns in den vergangenen Monaten immer wieder sehr nahegegangen“, erklärt Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nächstenliebe in Aktion. „Gerade an sehr heißen Sommertagen denken wir an Menschen, die kaum eine Möglichkeit haben, der Hitze auszuweichen. Für sie möchten wir mit unseren Möglichkeiten einen Ort schaffen, an dem sie willkommen sind, sich ausruhen können und gut aufgehoben fühlen.“

Der neue Hitzeschutzraum soll künftig an besonders heißen Tagen für maximal 40 Personen geöffnet sein. Neben angenehmeren Temperaturen steht dort auch ein Wasserspender zur Verfügung. Darüber hinaus möchte die Stiftung einfache Beschäftigungs- und Spielmöglichkeiten bereithalten. Der Raum soll damit nicht nur ein kühler Aufenthaltsort sein, sondern auch ein Platz, an dem Menschen Gemeinschaft, Ruhe und Entlastung erleben können.

Eine besondere Verbindung ergibt sich dabei auch zur vorhandenen Energieversorgung des Family Centers: Der Strom für die Klimatisierung kann zu einem erheblichen Teil über die Photovoltaikanlage der Stiftung gewonnen werden. „Die Sonne, die draußen für die große Hitze sorgt, hilft uns damit zugleich, drinnen einen kühlen Schutzraum zu ermöglichen“, so Groß. „Das ist für uns ein schönes und zugleich sehr praktisches Zeichen dafür, wie soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit zusammenwirken können.“

Die Stiftung betont, dass ein Hitzeschutzraum nur ein einzelner Baustein im Umgang mit den zunehmenden Belastungen durch Hitze sein kann. Dennoch könne gerade ein solches niedrigschwelliges Angebot für einzelne Menschen an einem schwierigen Tag einen spürbaren Unterschied machen. „Wir wollen nicht nur über Nächstenliebe sprechen, sondern sie im Alltag konkret werden lassen“, sagt Wolfgang Groß. „Manchmal beginnt Hilfe genau dort: mit einem offenen Raum, einem Glas Wasser, einem freundlichen Gespräch und der Möglichkeit, für einige Stunden der Hitze zu entkommen.“

Das Family Center mit dem Family Store versteht sich seit seiner Eröffnung als Ort der Begegnung, Unterstützung und praktischen Hilfe. Neben dem Second-Hand-Kaufhaus gehören dazu verschiedene soziale Angebote wie das Seniorenfrühstück, Begegnungsformate, Sprach- und Integrationsangebote sowie weitere niedrigschwellige Hilfen für Menschen in Neugablonz und Kaufbeuren.

Vortrag Bevölkerungsschutz

Erfahrungen aus internationalen Katastropheneinsätzen für den Bevölkerungsschutz in Deutschland
Vortrag im BRK-Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Hersbruck über Lehren aus 40 Jahren internationaler humedica-Arbeit

Was können wir in Deutschland von internationalen Katastropheneinsätzen lernen? Um diese Frage ging es bei einer Veranstaltung zum Thema Bevölkerungsschutz, zu der Wolfgang Groß, Gründer und Vorstand der Stiftung Nächstenliebe in Aktion und langjähriger Geschäftsführer der internationalen Hilfsorganisation humedica, als einer von drei Referenten eingeladen war.

Die Veranstaltung fand am 7. Mai 2026 im BRK-Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Hersbruck statt. Unter den Gästen waren auch der Landrat des Landkreises Nürnberger Land, Armin Kroder, sowie der Erste Bürgermeister der Stadt Hersbruck, Robert Ilg.

Wolfgang Groß sprach unter dem Titel „Bevölkerungsschutz: Erfahrungen aus internationalen Krisenregionen – Was können wir daraus lernen?“ über zentrale Erkenntnisse aus rund vier Jahrzehnten internationaler humanitärer Hilfe. Von 1979 bis 2019 leitete er als Geschäftsführer die in Kaufbeuren gegründete Hilfsorganisation humedica, deren Schwerpunkt auf internationaler Katastrophen- und Nothilfe liegt. In dieser Zeit war humedica nach Erdbeben, Überschwemmungen, Wirbelstürmen, Epidemien, Kriegen und Fluchtbewegungen in zahlreichen Krisenregionen der Welt im Einsatz.

Dabei machte Groß gleich zu Beginn deutlich, dass sein persönlicher Weg in den sozialen und humanitären Dienst nicht erst mit humedica begann. Bereits 1970, im Alter von 16 Jahren, besuchte er beim BRK-Kreisverband Ostallgäu in Marktoberdorf einen Sanitätskurs. Anschließend half er im Rahmen seiner damaligen Möglichkeiten in der damals noch als Sanitätskolonne bezeichneten Gruppe mit. „Wenn man es so nennen möchte, begann dort meine soziale Karriere“, so Groß. Rückblickend sei dies für ihn ein prägender erster Schritt gewesen: die Erfahrung, dass Hilfe nicht abstrakt bleibt, sondern ganz konkret wird, wenn Menschen bereit sind, sich ausbilden zu lassen, Verantwortung zu übernehmen und für andere da zu sein.

In seinem Vortrag machte Groß deutlich, dass gute Hilfe nicht erst im Katastrophengebiet beginnt. Wer in einer Krise wirksam helfen will, brauche Vorbereitung, klare Strukturen, verlässliche Partner, geschulte Einsatzkräfte und eine belastbare Logistik. Gerade internationale Einsätze zeigten immer wieder, dass guter Wille allein nicht ausreiche. Mitgefühl müsse mit Professionalität, Planung und Verantwortungsbewusstsein verbunden werden.

Ein besonderer Schwerpunkt seines Beitrags lag auf der Bedeutung von Logistik und Koordination. Medikamente, Verbandsmaterial, Zelte, Stromversorgung, Wasser, Funk, Dokumentation und Schutzmaterial seien keine Nebensächlichkeiten, sondern entscheidende Voraussetzungen dafür, dass Hilfe tatsächlich bei den betroffenen Menschen ankomme. Diese Erfahrung lasse sich auch auf den Bevölkerungsschutz in Deutschland übertragen: Zuständigkeiten, Vorräte, Kommunikationswege und Entscheidungsstrukturen müssten vor einer Krise geklärt sein – nicht erst, wenn Menschen bereits unmittelbar betroffen seien.

Groß erinnerte auch daran, dass Katastrophen trotz unterschiedlicher Ursachen oft ähnliche Auswirkungen haben: Infrastruktur bricht zusammen, Kommunikation wird schwierig, Behörden und Gesundheitssysteme geraten unter Druck, Menschen verlieren Orientierung, Sicherheit, Angehörige, Wohnung oder Lebensgrundlage. In solchen Situationen dürfe Hilfe nicht zusätzlich Unordnung schaffen. Gute Hilfe müsse in einer chaotischen Lage Ordnung, Vertrauen und Entlastung bringen.


Ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte von humedica war die Zertifizierung als
Emergency Medical Team durch die Weltgesundheitsorganisation WHO. Am 18. September 2018 konnte Wolfgang Groß in Rom das entsprechende Zertifikat aus den Händen von WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus entgegennehmen. Für Groß war dies nicht nur eine Auszeichnung, sondern die Bestätigung eines langen Entwicklungsweges: Internationale Katastrophenhilfe brauche fachliche Standards, trainierte Teams, klare Abläufe und die Fähigkeit, sich in internationale Koordinationsstrukturen einzufügen.

Dabei blieb sein Vortrag nicht bei organisatorischen und fachlichen Fragen stehen. Groß machte deutlich, dass Bevölkerungsschutz immer auch eine Frage von Menschlichkeit und Beziehung ist. In Krisen gehe es nicht um Strukturen um ihrer selbst willen, sondern um verletzte Kinder, verängstigte Familien, ältere Menschen, Menschen mit Behinderung, Kranke, Einsame und um Einsatzkräfte, die geschützt und gut geführt werden müssten.

Aus den internationalen Erfahrungen leitete Groß mehrere Grundsätze für den Bevölkerungsschutz in Deutschland ab: Vorbereitung entscheidet. Zuständigkeiten müssen vor der Krise klar sein. Kommunikation muss auch dann funktionieren, wenn Technik ausfällt oder Informationen unsicher sind. Ehrenamt braucht Ausbildung, Begleitung und Wertschätzung. Und besonders wichtig: Menschen und Organisationen, die sich vor einer Krise kennen, arbeiten in einer Krise schneller, vertrauensvoller und wirksamer zusammen.

Diese Erkenntnisse verbindet Groß heute auch mit der Arbeit der Stiftung Nächstenliebe in Aktion in Kaufbeuren/Neugablonz. Dort betreibt die Stiftung unter anderem das Family Center mit dem integrierten Secondhand-Kaufhaus Family Store. Was auf den ersten Blick wie ein soziales Kaufhaus erscheint, versteht Groß auch als eine Form praktischer Krisenvorsorge im Alltag: Menschen werden unterstützt, Ressourcen werden geteilt, Begegnung entsteht, und in besonderen Notlagen kann schnell und unbürokratisch geholfen werden.

Als Beispiel nannte Groß eine Fluthilfeaktion im Jahr 2024 im Unterallgäu. Menschen, die durch Wassereinbruch Möbel und Haushaltsgegenstände verloren hatten, konnten durch gesammelte und gut erhaltene Gebrauchtwaren aus dem Family Store konkret unterstützt werden. Auch solche Erfahrungen zeigten, dass Bevölkerungsschutz nicht erst mit großen Einsatzplänen beginnt, sondern mit tragfähigen Strukturen vor Ort: mit Lagermöglichkeiten, Kontakten, Fahrzeugen, Helferinnen und Helfern, Vertrauen und der Bereitschaft, im richtigen Moment Verantwortung zu übernehmen.

Sehr persönlich wurde Groß, als er über die geistliche Motivation seiner jahrzehntelangen Arbeit sprach. Seit rund 40 Jahren stehe ein Bibelvers aus Sprüche 3,27 auf seinem Schreibtisch: „Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag.“ Dieser Satz habe ihn in seiner Arbeit tief geprägt. Für ihn sei er nie nur ein schöner Gedanke gewesen, sondern eine Art Lebensauftrag. Sein Vertrauen in Gottes Führung und Schutz habe ihm in vielen schwierigen Situationen geholfen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.

Zum Abschluss brachte Groß seine Erfahrungen in einem Satz auf den Punkt: „Mitgefühl ohne Vorbereitung bleibt oft hilflos. Vorbereitung ohne Mitgefühl bleibt kalt. Bevölkerungsschutz braucht beides.“

Gerade deshalb beginne Bevölkerungsschutz nicht erst dann, wenn Sirenen heulen oder Einsatzkräfte alarmiert werden. Er beginne heute – mit Vorbereitung, Verantwortung, verlässlichen Beziehungen und der Bereitschaft, füreinander einzustehen.

Kinobesuch in der Filmburg

 

Begeisternder Kinonachmittag für 12 Kinder aus eritreischen Familien

Ein ganz besonderer Nachmittag liegt hinter zwölf Kindern aus eritreischen Familien, die von unserer Stiftung betreut werden: Auf Einladung von Rotaract Kempten Allgäu durften sie am Mittwoch, 8. April 2026, in der Filmburg Marktoberdorf kostenlos den Film „Die Schule der magischen Tiere 4“ anschauen.

Schon die Einladung zu diesem Kinobesuch war für die Kinder eine große Freude. Für viele von ihnen ist ein solcher Ausflug alles andere als selbstverständlich. Umso größer war die Begeisterung darüber, gemeinsam mit anderen Kindern einen fröhlichen, unbeschwerten Nachmittag im Kino erleben zu dürfen. Dass dabei nicht nur der Eintritt, sondern auch ein Getränk und ein Snack für jedes Kind übernommen wurden, war eine besonders schöne und großzügige Geste von Rotaract Kempten.

Der Film selbst nahm die Kinder mit hinein in eine fantasievolle und spannende Geschichte rund um die Wintersteinschule und ihre magischen Tiere. Im Mittelpunkt steht diesmal unter anderem Miriam, die vorübergehend an die Wintersteinschule kommt, ohne zu ahnen, dass dort eine ganz besondere Gemeinschaft lebt. Neue magische Tiere treten auf, und zugleich geht es um Freundschaft, Zusammenhalt, alte Verletzungen und die Frage, ob es gelingt, die Schule in einer entscheidenden Herausforderung zu retten. Gerade diese Mischung aus Humor, Abenteuer und gefühlvollen Momenten macht die Filmreihe für Kinder so ansprechend.

Für die eingeladenen Kinder war der Kinobesuch aber nicht nur wegen des Films ein Highlight. Ein ganz besonderer Moment wartete am Ende der Vorstellung auf sie: Schauspieler Luis Vorbach, der auch in „Die Schule der magischen Tiere 4“ mitspielt, stellte sich persönlich den jungen Kinobesuchern vor und beantwortete ihre Fragen. Dass ein echter Darsteller aus dem Film plötzlich leibhaftig vor ihnen stand, sorgte für große Aufregung und echte Begeisterung. Für die Kinder war das ein Erlebnis, das sie so schnell sicher nicht vergessen werden.

Besonders schön war dabei auch die Nähe zu ihrer eigenen Lebenswelt: Luis Vorbach wohnt wie die Kinder in Kaufbeuren und hatte deshalb keinen weiten Weg nach Marktoberdorf. Gerade das machte die Begegnung für viele noch greifbarer und persönlicher. Der Gedanke, dass jemand aus der eigenen Region in einem so bekannten Kinofilm mitspielt und dann auch noch Zeit für die Kinder mitbringt, war etwas ganz Besonderes. Seine Mitwirkung an „Die Schule der magischen Tiere 4“ ist in Besetzungsangaben zum Film dokumentiert.

Unsere Stiftung ist für diese liebevolle Aktion sehr dankbar. Solche Erlebnisse schenken Kindern nicht nur Freude für einen Nachmittag. Sie vermitteln auch das Gefühl: Wir werden gesehen. Wir sind wichtig. Jemand denkt an uns. Gerade für Kinder, deren Familien in ihrem Alltag oft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind, haben solche Zeichen der Wertschätzung einen hohen Wert.

Ein herzlicher Dank gilt deshalb dem Rotaract Club Kempten Allgäu für die großzügige Einladung, die hervorragende Organisation und das große Herz für Kinder. Unter dem Motto „Lernen – Helfen – Feiern“ engagiert sich Rotaract mit vielen sozialen Projekten für die Gesellschaft; das Projekt „Kinderkino“ soll ausdrücklich Kindern in finanziell, sozial oder anderweitig schwierigen Lebenslagen einen besonderen Kinobesuch ermöglichen.

Für unsere zwölf Kinder war dieser Nachmittag in der Filmburg Marktoberdorf weit mehr als nur ein Kinobesuch. Er war ein Geschenk, eine Ermutigung und ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Vortrag im Family Center

Patientenverfügung – frühzeitig vorsorgen und selbstbestimmt entscheiden

Am Donnerstag, den 9. April 2026 um 16:00 Uhr lud unsere Stiftung zu einem wichtigen und lebensnahen Vortrag zum Thema Patientenverfügung ein. Referentin war Frau Christin Seifert-Büchner vom Hospizverein Kaufbeuren, die den Besucherinnen und Besuchern wertvolle Informationen und praktische Hilfestellungen zu diesem sensiblen Thema gab..
Viele Menschen schieben Fragen rund um Vorsorge, Krankheit, Pflegebedürftigkeit und die eigene medizinische Versorgung gerne auf. Dabei kann es eine große Entlastung sein, sich rechtzeitig mit einer Patientenverfügung auseinanderzusetzen. Denn wer frühzeitig vorsorgt, kann persönliche Wünsche klar festhalten und zugleich Angehörigen in schwierigen Situationen Orientierung geben.
Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Frage, was eine Patientenverfügung sowie eine Vorsorgevollmacht eigentlich sind, wann sie wichtig werden und worauf beim Verfassen besonders geachtet werden sollte. Frau Seifert-Büchner erläuterte, welche Inhalte sinnvoll sind, welche typischen Missverständnisse es gibt und wie man dafür sorgen kann, dass der eigene Wille im Ernstfall nachvollziehbar dokumentiert ist.
Darüber ging es auch um die Bedeutung einer rechtzeitigen Vorsorge im weiteren Sinn: Was geschieht, wenn ein Mensch sich nicht mehr selbst äußern kann? Welche Rolle spielen Angehörige, Ärzte und Betreuungspersonen? Und wie kann man Verantwortung übernehmen, bevor andere einmal unter Zeitdruck weitreichende Entscheidungen treffen müssen? Der Vortrag ermutigte dazu, sich diesen Fragen offen und ohne Angst zu stellen.
Die Veranstaltung richtete sich an alle Interessierten – unabhängig vom Alter. Denn nicht nur ältere Menschen, sondern auch jüngere Erwachsene können unerwartet in Situationen geraten, in denen wichtige persönliche Entscheidungen nicht mehr selbst getroffen werden können. Eine Patientenverfügung ist deshalb kein Thema nur für das Alter, sondern Ausdruck verantwortungsvoller Vorsorge.
Mit dem Vortrag leistet unsere Stiftung einen Beitrag dazu, Menschen in einer wichtigen Lebensfrage zu informieren und zu stärken. Gerade bei Themen rund um Krankheit, Sterben, Begleitung und Würde ist eine sachliche und zugleich menschliche Orientierung besonders wertvoll. Durch ihre Erfahrung beim Hospizverein Kaufbeuren brachte Frau Seifert-Büchner hierfür eine besondere Kompetenz und Sensibilität mit.
Der Vortrag bot nicht nur fundierte Informationen, sondern auch Raum, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und eigene Fragen mitzubringen.

Osterfreude für Kinder

Osterfreude für Kinder

Liebevoll beschenkt zu Ostern: 40 Kinder erleben einen besonderen Nachmittag

Seit vielen Jahren erfahren wir als Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ eine wertvolle und treue Unterstützung durch die Firma Georg Jos. Kaes GmbH mit ihrer Supermarktkette V-Märkte.

Mit großer Dankbarkeit dürfen wir erleben, dass uns das Unternehmen uns regelmäßig Geschenkkarten zur Verfügung stellt, damit wir zu Weihnachten und zu Ostern für Kinder aus Flüchtlingsfamilien eine kleine Freude machen können. Diese langjährige Hilfe ist für uns von unschätzbarem Wert, weil sie ganz konkret dazu beiträgt, Kindern in oft belastenden Lebenssituationen Momente der Freude, der Geborgenheit und des Angenommenseins zu schenken.

Auch in diesem Jahr konnten dank dieser großzügigen Unterstützung wieder 40 Kinder aus eritreischen und ukrainischen Familien mit liebevoll gefüllten Osternestern beschenkt werden. Der Inhalt wurde erneut mithilfe der zur Verfügung gestellten Geschenkkarten eingekauft. Die Osternester selbst wurden vom Family Store beigesteuert, der damit ebenfalls zu einem gelungenen und herzlichen Osterfest beitrug.

Die Feier fand am 1. April im Speisesaal des Family Centers statt. Dort kamen die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern zusammen. Schon beim Eintreffen war zu spüren, wie lebendig und fröhlich dieser Nachmittag werden würde. Der Raum war erfüllt von erwartungsvollen Kinderstimmen und fröhlichem Lachen.

Für viele Familien ist eine solche Einladung weit mehr als nur ein nettes Beisammensein. Sie ist ein Zeichen dafür, dass sie gesehen, willkommen und nicht vergessen sind.

Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags war die kindgerecht erzählte Ostergeschichte, die Stiftungsvorstand Wolfgang Groß den anwesenden Kindern vorlas. In einfühlsamer und verständlicher Weise brachte er den Mädchen und Jungen die Bedeutung von Ostern näher. So wurde deutlich, dass Ostern nicht nur mit schönen Nestern und kleinen Geschenken verbunden ist, sondern dass die Auferstehung Jesu Christi gefeiert wird mit Hoffnung, Liebe und neuem Leben.

Anschließend war die Freude der Kinder groß, als sie ihre Osternester in Empfang nehmen durften. Mit leuchtenden Augen und sichtbarer Begeisterung machten sie sich daran, die liebevoll vorbereiteten Überraschungen zu entdecken. Für viele Eltern war es bewegend zu sehen, wie ihre Kinder unbeschwerte Augenblicke erleben konnten — Momente, die gerade für Familien mit Flucht- und Belastungserfahrungen von besonderer Bedeutung sind.

Als Stiftung sind wir von Herzen dankbar für diese verlässliche Unterstützung. Unser besonderer Dank gilt der Firma Georg Jos. Kaes GmbH und den V-Märkten, die mit ihrer Großzügigkeit seit vielen Jahren dazu beitragen, Kindern aus benachteiligten Familien Freude zu schenken. Ebenso danken wir dem Family Store für die Bereitstellung der Osternester und den Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, diesen Nachmittag zu einem liebevollen und unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.

Faschingsfrühstück

Faschingsfrühstück

Fröhliche Begegnungen, herzliche Gemeinschaft und treuer ehrenamtlicher Einsatz

Am 14. Februar wurde unser regelmäßiges samstägliches Seniorenfrühstück im Family Center zu einem ganz besonderen Vormittag. Unter dem fröhlichen Motto eines Faschingsfrühstücks erlebten unsere Gäste einige unbeschwerte und heitere Stunden, die von Herzlichkeit, guter Gemeinschaft und viel Freude geprägt waren.

Schon beim Eintreffen war spürbar, dass dieser Morgen etwas Besonderes sein würde. Viele unserer Seniorinnen und Senioren kamen mit bunten Hüten, kleinen Verkleidungen oder liebevoll ausgewählten närrischen Accessoires. Mit viel Charme, Humor und Offenheit trugen sie dazu bei, dass sich der Frühstücksraum schnell mit einer fröhlichen und warmen Atmosphäre füllte. Es war schön zu sehen, wie schon kleine kreative Ideen ein Lächeln auf viele Gesichter zaubern und Herzen öffnen können.

Bei duftendem Kaffee, frischen Semmeln und einem – wie immer – liebevoll vorbereiteten Büffet kamen die Gäste schnell miteinander ins Gespräch. An den Tischen wurde erzählt, gelacht und gescherzt. Erinnerungen an frühere Faschingszeiten wurden lebendig, kleine Anekdoten wurden ausgetauscht, und immer wieder war fröhliches Lachen zu hören. Gerade diese ungezwungenen Begegnungen machen unsere Seniorenfrühstücke so wertvoll. Sie schaffen einen Raum, in dem Menschen nicht nur versorgt, sondern vor allem wahrgenommen, willkommen geheißen und in liebevoller Gemeinschaft aufgenommen werden.

Besonders für ältere Menschen, die im Alltag oft mit Einsamkeit, gesundheitlichen Einschränkungen oder dem Verlust vertrauter Bezugspersonen leben, sind solche gemeinsamen Vormittage von unschätzbarem Wert. Ein freundliches Wort, ein herzliches Lächeln, gemeinsames Lachen und das Gefühl, dazuzugehören, können viel bewirken. Immer wieder erleben wir, wie wichtig diese Zeiten der Begegnung sind und wie sehr sie das Herz berühren. Gemeinschaft ist keine Nebensache — sie schenkt neue Freude, neue Kraft und oft auch neuen Mut für den Alltag.

Gerade an diesem fröhlichen Faschingssamstag wurde auf schöne Weise sichtbar, wie wohltuend gelebte Gemeinschaft sein kann. Wo Menschen miteinander Zeit verbringen, sich füreinander interessieren und einander mit Wertschätzung begegnen, entsteht etwas Kostbares. Es sind diese einfachen und zugleich so tiefgehenden Momente, in denen herzliche Nächstenliebe ganz praktisch erfahrbar wird.

Besonders dankbar sind wir dabei auch für unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die mit großem Einsatz, viel Liebe und bewundernswerter Treue dieses Seniorenfrühstück ermöglichen. Einige von ihnen bereiten nun schon seit acht Jahren Woche für Woche alles vor und kümmern sich im Anschluss auch wieder um die Nachbereitung. Dieser verlässliche, oft im Hintergrund geschehende Dienst ist alles andere als selbstverständlich. Er verdient große Anerkennung und unseren aufrichtigen Dank. Was unsere Gäste an Wärme, Ordnung, Gastfreundschaft und liebevoller Atmosphäre erleben dürfen, ist ganz wesentlich auch das Ergebnis dieses treuen ehrenamtlichen Engagements.

Wir sind von Herzen dankbar für jede einzelne Mitarbeiterin, die ihre Zeit, ihre Kraft und ihr Herz investiert, um älteren Menschen einen Ort der Begegnung und Freude zu schenken. In einer Zeit, in der Verbindlichkeit und langjähriger Einsatz nicht mehr selbstverständlich sind, ist diese Treue ein besonders kostbares Geschenk. Sie zeigt, wie echte Nächstenliebe im Alltag Gestalt gewinnt — still, praktisch und doch mit großer Wirkung.

So war das Faschingsfrühstück weit mehr als nur ein nettes saisonales Treffen. Es war ein schönes und ermutigendes Zeichen dafür, wie Gemeinschaft verbindet, Einsamkeit durchbricht und Freude ins Herz trägt.

Genau solche Stunden möchten wir im Family Center ermöglichen: Begegnungen, die guttun, ermutigen und deutlich machen, dass niemand allein durchs Leben gehen muss.

Dorr unterstützt soziale Projekte

Dorr unterstützt soziale Projekte

Im historischen Sitzungssaal der Stadt Kaufbeuren übergab die Allgäuer Firma Dorr GmbH & Co. KG auch in diesem Jahr wieder Spenden an soziale Einrichtungen der Region. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Bosse wurden Organisationen ausgewählt, die in besonderer Weise zum gesellschaftlichen Miteinander beitragen. Zu den Begünstigten gehörte zum wiederholten Mal auch unsere Stiftung Nächstenliebe in Aktion.

Wir erhielten eine Zuwendung in Höhe von 500 Euro. Weitere Spenden gingen an den Kneipp-Verein Kaufbeuren-Neugablonz e.V. sowie an den Förderverein Fünfknopfturm Kaufbeuren e.V. Oberbürgermeister Stefan Bosse dankte bei der Übergabe insbesondere den ehrenamtlich Engagierten und betonte, dass viele Initiativen ohne private Unterstützung nicht dauerhaft bestehen könnten.

Für die Unternehmerfamilie Dorr ist diese jährliche Förderung Ausdruck ihrer regionalen Verbundenheit und sozialen Verantwortung. Das mittelständische Allgäuer Familienunternehmen engagiert sich seit vielen Jahren bewusst für Projekte vor Ort und setzt damit ein Zeichen für nachhaltiges gesellschaftliches Engagement über das wirtschaftliche Handeln hinaus.

Die Spendenübergabe zeigt einmal mehr das gute Zusammenspiel von Wirtschaft, Kommune und gemeinnützigen Organisationen in Kaufbeuren: Unternehmen unterstützen, die Stadt begleitet und würdigt das Engagement, und soziale Einrichtungen können ihre Arbeit für die Menschen in der Region verlässlich fortführen. Vorstandsvorsitzender Wolfgang Groß bedankte sich bei den beiden anwesenden Geschäftsführerinnen Brita und Iris Dorr, „Für uns bedeutet diese Förderung daher nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch Wertschätzung und Ermutigung für die vielen Ehrenamtlichen der Stiftung. Wenn regionale Unternehmen hinter sozialen Projekten stehen, stärkt das auch das Vertrauen der Menschen, die Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Sie erleben dadurch, dass sie Teil der Gesellschaft sind und nicht am Rand stehen.“

Geschenk mit Herz im Family Center

Geschenk mit Herz im Family Center

Weihnachtspäckchen schenken Freude und Hoffnung

Auch im Jahr 2025 durfte die internationale Hilfsorganisation humedica wieder die Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“ durchführen. Diese segensreiche Aktion war vor mehr als 15 Jahren vom damaligen langjährigen Geschäftsführer von humedica und heutigen Vorsitzenden der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“, Wolfgang Groß, mit initiiert worden. Bis heute ist sie für viele Kinder zu einem sichtbaren Zeichen von Liebe, Hoffnung und ganz praktischer Hilfe geworden.

Seit dem Eintritt von Wolfgang Groß in den aktiven Ruhestand am 1. Juli 2019 stellt humedica jedes Jahr Weihnachtspäckchen für Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund aus Kaufbeuren und Umgebung zur Verfügung, die von der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ begleitet und unterstützt werden. Auch im vergangenen Advent durfte diese wertvolle Tradition fortgeführt werden und vielen Kindern eine besondere Weihnachtsfreude schenken.

Die Übergabe der Päckchen fand am 20. Dezember 2025 im Stumpesaal des Family Centers, Hüttenstraße 10, statt. Ehrenamtliche Helferinnen hatten diesen Nachmittag mit viel Liebe vorbereitet und sorgten dafür, dass die Kinder in einer herzlichen und willkommenen Atmosphäre empfangen wurden. Man konnte spüren, dass es bei dieser Feier nicht nur um Geschenke ging, sondern um gelebte Nächstenliebe, um Annahme und um die Botschaft, dass jeder Mensch in den Augen Gottes wertvoll ist.

Die Aktion „Geschenk mit Herz“ steht seit vielen Jahren dafür, dass Kinder, die oft unter schwierigen Lebensumständen aufwachsen, zur Weihnachtszeit ganz konkret beschenkt und ermutigt werden. Die liebevoll gepackten Schuhkartons enthalten praktische und schöne Dinge für den Alltag, aber sie bringen noch viel mehr mit sich: Sie tragen Freude in Kinderherzen, schenken ein Stück Geborgenheit und lassen etwas von der Liebe Gottes sichtbar werden. Gerade in einer Zeit, in der viele Familien mit Sorgen, Unsicherheit oder Entwurzelung leben, ist eine solche Geste von unschätzbarem Wert.

Ein besonders schöner und berührender Teil der Feier war das Verlesen einer kindgerechten Weihnachtsgeschichte. Auf verständliche und liebevolle Weise wurde den Kindern die Botschaft von Weihnachten nahegebracht: dass Gott die Menschen so sehr liebt, dass er seinen Sohn Jesus Christus in diese Welt gesandt hat. So konnten die Kinder nicht nur ein Geschenk mit nach Hause nehmen, sondern auch etwas von der Hoffnung hören, die Weihnachten bis heute ausmacht, denn dieses Fest ist weit mehr als ein festlicher Brauch — es ist die frohe Botschaft, dass Jesus als Retter in die Welt gekommen ist, um Licht in die Dunkelheit, Frieden in unruhige Herzen und Hoffnung für alle Menschen zu bringen.

Die Übergabe der Weihnachtspäckchen durch Rebecca Groß wurde so zu einem gesegneten Nachmittag, an dem nicht nur Kinderaugen leuchteten, sondern an dem auch etwas von Gottes Liebe spürbar wurde. Für viele der anwesenden Familien war diese Feier eine wertvolle Ermutigung in der Adventszeit. Sie machte deutlich, dass christlicher Glaube nicht nur in Worten besteht, sondern in tätiger Liebe, in offenen Herzen und in praktischer Hilfe für Menschen, die Unterstützung brauchen.

So wurde auch die Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“ im Family Center wieder zu einem wunderbaren Ausdruck dessen, was Weihnachten im tiefsten Sinn bedeutet: Gott kommt den Menschen nahe. Und wo diese Liebe weitergegeben wird, dürfen Hoffnung, Freude und neuer Mut wachsen.