ARCHIV

Der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“

Kinobesuch in der Filmburg

Kinobesuch in der Filmburg

Begeisternder Kinonachmittag für 12 Kinder aus eritreischen Familien

Ein ganz besonderer Nachmittag liegt hinter zwölf Kindern aus eritreischen Familien, die von unserer Stiftung betreut werden: Auf Einladung von Rotaract Kempten Allgäu durften sie am Mittwoch, 8. April 2026, in der Filmburg Marktoberdorf kostenlos den Film „Die Schule der magischen Tiere 4“ anschauen.

Schon die Einladung zu diesem Kinobesuch war für die Kinder eine große Freude. Für viele von ihnen ist ein solcher Ausflug alles andere als selbstverständlich. Umso größer war die Begeisterung darüber, gemeinsam mit anderen Kindern einen fröhlichen, unbeschwerten Nachmittag im Kino erleben zu dürfen. Dass dabei nicht nur der Eintritt, sondern auch ein Getränk und ein Snack für jedes Kind übernommen wurden, war eine besonders schöne und großzügige Geste von Rotaract Kempten.

Der Film selbst nahm die Kinder mit hinein in eine fantasievolle und spannende Geschichte rund um die Wintersteinschule und ihre magischen Tiere. Im Mittelpunkt steht diesmal unter anderem Miriam, die vorübergehend an die Wintersteinschule kommt, ohne zu ahnen, dass dort eine ganz besondere Gemeinschaft lebt. Neue magische Tiere treten auf, und zugleich geht es um Freundschaft, Zusammenhalt, alte Verletzungen und die Frage, ob es gelingt, die Schule in einer entscheidenden Herausforderung zu retten. Gerade diese Mischung aus Humor, Abenteuer und gefühlvollen Momenten macht die Filmreihe für Kinder so ansprechend.

Für die eingeladenen Kinder war der Kinobesuch aber nicht nur wegen des Films ein Highlight. Ein ganz besonderer Moment wartete am Ende der Vorstellung auf sie: Schauspieler Luis Vorbach, der auch in „Die Schule der magischen Tiere 4“ mitspielt, stellte sich persönlich den jungen Kinobesuchern vor und beantwortete ihre Fragen. Dass ein echter Darsteller aus dem Film plötzlich leibhaftig vor ihnen stand, sorgte für große Aufregung und echte Begeisterung. Für die Kinder war das ein Erlebnis, das sie so schnell sicher nicht vergessen werden.

Besonders schön war dabei auch die Nähe zu ihrer eigenen Lebenswelt: Luis Vorbach wohnt wie die Kinder in Kaufbeuren und hatte deshalb keinen weiten Weg nach Marktoberdorf. Gerade das machte die Begegnung für viele noch greifbarer und persönlicher. Der Gedanke, dass jemand aus der eigenen Region in einem so bekannten Kinofilm mitspielt und dann auch noch Zeit für die Kinder mitbringt, war etwas ganz Besonderes. Seine Mitwirkung an „Die Schule der magischen Tiere 4“ ist in Besetzungsangaben zum Film dokumentiert.

Unsere Stiftung ist für diese liebevolle Aktion sehr dankbar. Solche Erlebnisse schenken Kindern nicht nur Freude für einen Nachmittag. Sie vermitteln auch das Gefühl: Wir werden gesehen. Wir sind wichtig. Jemand denkt an uns. Gerade für Kinder, deren Familien in ihrem Alltag oft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind, haben solche Zeichen der Wertschätzung einen hohen Wert.

Ein herzlicher Dank gilt deshalb dem Rotaract Club Kempten Allgäu für die großzügige Einladung, die hervorragende Organisation und das große Herz für Kinder. Unter dem Motto „Lernen – Helfen – Feiern“ engagiert sich Rotaract mit vielen sozialen Projekten für die Gesellschaft; das Projekt „Kinderkino“ soll ausdrücklich Kindern in finanziell, sozial oder anderweitig schwierigen Lebenslagen einen besonderen Kinobesuch ermöglichen.

Für unsere zwölf Kinder war dieser Nachmittag in der Filmburg Marktoberdorf weit mehr als nur ein Kinobesuch. Er war ein Geschenk, eine Ermutigung und ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Vortrag im Family Center

Patientenverfügung – frühzeitig vorsorgen und selbstbestimmt entscheiden

Am Donnerstag, den 9. April 2026 um 16:00 Uhr lud unsere Stiftung zu einem wichtigen und lebensnahen Vortrag zum Thema Patientenverfügung ein. Referentin war Frau Christin Seifert-Büchner vom Hospizverein Kaufbeuren, die den Besucherinnen und Besuchern wertvolle Informationen und praktische Hilfestellungen zu diesem sensiblen Thema gab..
Viele Menschen schieben Fragen rund um Vorsorge, Krankheit, Pflegebedürftigkeit und die eigene medizinische Versorgung gerne auf. Dabei kann es eine große Entlastung sein, sich rechtzeitig mit einer Patientenverfügung auseinanderzusetzen. Denn wer frühzeitig vorsorgt, kann persönliche Wünsche klar festhalten und zugleich Angehörigen in schwierigen Situationen Orientierung geben.
Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Frage, was eine Patientenverfügung sowie eine Vorsorgevollmacht eigentlich sind, wann sie wichtig werden und worauf beim Verfassen besonders geachtet werden sollte. Frau Seifert-Büchner erläuterte, welche Inhalte sinnvoll sind, welche typischen Missverständnisse es gibt und wie man dafür sorgen kann, dass der eigene Wille im Ernstfall nachvollziehbar dokumentiert ist.
Darüber ging es auch um die Bedeutung einer rechtzeitigen Vorsorge im weiteren Sinn: Was geschieht, wenn ein Mensch sich nicht mehr selbst äußern kann? Welche Rolle spielen Angehörige, Ärzte und Betreuungspersonen? Und wie kann man Verantwortung übernehmen, bevor andere einmal unter Zeitdruck weitreichende Entscheidungen treffen müssen? Der Vortrag ermutigte dazu, sich diesen Fragen offen und ohne Angst zu stellen.
Die Veranstaltung richtete sich an alle Interessierten – unabhängig vom Alter. Denn nicht nur ältere Menschen, sondern auch jüngere Erwachsene können unerwartet in Situationen geraten, in denen wichtige persönliche Entscheidungen nicht mehr selbst getroffen werden können. Eine Patientenverfügung ist deshalb kein Thema nur für das Alter, sondern Ausdruck verantwortungsvoller Vorsorge.
Mit dem Vortrag leistet unsere Stiftung einen Beitrag dazu, Menschen in einer wichtigen Lebensfrage zu informieren und zu stärken. Gerade bei Themen rund um Krankheit, Sterben, Begleitung und Würde ist eine sachliche und zugleich menschliche Orientierung besonders wertvoll. Durch ihre Erfahrung beim Hospizverein Kaufbeuren brachte Frau Seifert-Büchner hierfür eine besondere Kompetenz und Sensibilität mit.
Der Vortrag bot nicht nur fundierte Informationen, sondern auch Raum, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und eigene Fragen mitzubringen.

Osterfreude für Kinder

Osterfreude für Kinder

Liebevoll beschenkt zu Ostern: 40 Kinder erleben einen besonderen Nachmittag

Seit vielen Jahren erfahren wir als Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ eine wertvolle und treue Unterstützung durch die Firma Georg Jos. Kaes GmbH mit ihrer Supermarktkette V-Märkte.

Mit großer Dankbarkeit dürfen wir erleben, dass uns das Unternehmen uns regelmäßig Geschenkkarten zur Verfügung stellt, damit wir zu Weihnachten und zu Ostern für Kinder aus Flüchtlingsfamilien eine kleine Freude machen können. Diese langjährige Hilfe ist für uns von unschätzbarem Wert, weil sie ganz konkret dazu beiträgt, Kindern in oft belastenden Lebenssituationen Momente der Freude, der Geborgenheit und des Angenommenseins zu schenken.

Auch in diesem Jahr konnten dank dieser großzügigen Unterstützung wieder 40 Kinder aus eritreischen und ukrainischen Familien mit liebevoll gefüllten Osternestern beschenkt werden. Der Inhalt wurde erneut mithilfe der zur Verfügung gestellten Geschenkkarten eingekauft. Die Osternester selbst wurden vom Family Store beigesteuert, der damit ebenfalls zu einem gelungenen und herzlichen Osterfest beitrug.

Die Feier fand am 1. April im Speisesaal des Family Centers statt. Dort kamen die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern zusammen. Schon beim Eintreffen war zu spüren, wie lebendig und fröhlich dieser Nachmittag werden würde. Der Raum war erfüllt von erwartungsvollen Kinderstimmen und fröhlichem Lachen.

Für viele Familien ist eine solche Einladung weit mehr als nur ein nettes Beisammensein. Sie ist ein Zeichen dafür, dass sie gesehen, willkommen und nicht vergessen sind.

Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags war die kindgerecht erzählte Ostergeschichte, die Stiftungsvorstand Wolfgang Groß den anwesenden Kindern vorlas. In einfühlsamer und verständlicher Weise brachte er den Mädchen und Jungen die Bedeutung von Ostern näher. So wurde deutlich, dass Ostern nicht nur mit schönen Nestern und kleinen Geschenken verbunden ist, sondern dass die Auferstehung Jesu Christi gefeiert wird mit Hoffnung, Liebe und neuem Leben.

Anschließend war die Freude der Kinder groß, als sie ihre Osternester in Empfang nehmen durften. Mit leuchtenden Augen und sichtbarer Begeisterung machten sie sich daran, die liebevoll vorbereiteten Überraschungen zu entdecken. Für viele Eltern war es bewegend zu sehen, wie ihre Kinder unbeschwerte Augenblicke erleben konnten — Momente, die gerade für Familien mit Flucht- und Belastungserfahrungen von besonderer Bedeutung sind.

Als Stiftung sind wir von Herzen dankbar für diese verlässliche Unterstützung. Unser besonderer Dank gilt der Firma Georg Jos. Kaes GmbH und den V-Märkten, die mit ihrer Großzügigkeit seit vielen Jahren dazu beitragen, Kindern aus benachteiligten Familien Freude zu schenken. Ebenso danken wir dem Family Store für die Bereitstellung der Osternester und den Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, diesen Nachmittag zu einem liebevollen und unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.

Faschingsfrühstück

Faschingsfrühstück

Fröhliche Begegnungen, herzliche Gemeinschaft und treuer ehrenamtlicher Einsatz

Am 14. Februar wurde unser regelmäßiges samstägliches Seniorenfrühstück im Family Center zu einem ganz besonderen Vormittag. Unter dem fröhlichen Motto eines Faschingsfrühstücks erlebten unsere Gäste einige unbeschwerte und heitere Stunden, die von Herzlichkeit, guter Gemeinschaft und viel Freude geprägt waren.

Schon beim Eintreffen war spürbar, dass dieser Morgen etwas Besonderes sein würde. Viele unserer Seniorinnen und Senioren kamen mit bunten Hüten, kleinen Verkleidungen oder liebevoll ausgewählten närrischen Accessoires. Mit viel Charme, Humor und Offenheit trugen sie dazu bei, dass sich der Frühstücksraum schnell mit einer fröhlichen und warmen Atmosphäre füllte. Es war schön zu sehen, wie schon kleine kreative Ideen ein Lächeln auf viele Gesichter zaubern und Herzen öffnen können.

Bei duftendem Kaffee, frischen Semmeln und einem – wie immer – liebevoll vorbereiteten Büffet kamen die Gäste schnell miteinander ins Gespräch. An den Tischen wurde erzählt, gelacht und gescherzt. Erinnerungen an frühere Faschingszeiten wurden lebendig, kleine Anekdoten wurden ausgetauscht, und immer wieder war fröhliches Lachen zu hören. Gerade diese ungezwungenen Begegnungen machen unsere Seniorenfrühstücke so wertvoll. Sie schaffen einen Raum, in dem Menschen nicht nur versorgt, sondern vor allem wahrgenommen, willkommen geheißen und in liebevoller Gemeinschaft aufgenommen werden.

Besonders für ältere Menschen, die im Alltag oft mit Einsamkeit, gesundheitlichen Einschränkungen oder dem Verlust vertrauter Bezugspersonen leben, sind solche gemeinsamen Vormittage von unschätzbarem Wert. Ein freundliches Wort, ein herzliches Lächeln, gemeinsames Lachen und das Gefühl, dazuzugehören, können viel bewirken. Immer wieder erleben wir, wie wichtig diese Zeiten der Begegnung sind und wie sehr sie das Herz berühren. Gemeinschaft ist keine Nebensache — sie schenkt neue Freude, neue Kraft und oft auch neuen Mut für den Alltag.

Gerade an diesem fröhlichen Faschingssamstag wurde auf schöne Weise sichtbar, wie wohltuend gelebte Gemeinschaft sein kann. Wo Menschen miteinander Zeit verbringen, sich füreinander interessieren und einander mit Wertschätzung begegnen, entsteht etwas Kostbares. Es sind diese einfachen und zugleich so tiefgehenden Momente, in denen herzliche Nächstenliebe ganz praktisch erfahrbar wird.

Besonders dankbar sind wir dabei auch für unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die mit großem Einsatz, viel Liebe und bewundernswerter Treue dieses Seniorenfrühstück ermöglichen. Einige von ihnen bereiten nun schon seit acht Jahren Woche für Woche alles vor und kümmern sich im Anschluss auch wieder um die Nachbereitung. Dieser verlässliche, oft im Hintergrund geschehende Dienst ist alles andere als selbstverständlich. Er verdient große Anerkennung und unseren aufrichtigen Dank. Was unsere Gäste an Wärme, Ordnung, Gastfreundschaft und liebevoller Atmosphäre erleben dürfen, ist ganz wesentlich auch das Ergebnis dieses treuen ehrenamtlichen Engagements.

Wir sind von Herzen dankbar für jede einzelne Mitarbeiterin, die ihre Zeit, ihre Kraft und ihr Herz investiert, um älteren Menschen einen Ort der Begegnung und Freude zu schenken. In einer Zeit, in der Verbindlichkeit und langjähriger Einsatz nicht mehr selbstverständlich sind, ist diese Treue ein besonders kostbares Geschenk. Sie zeigt, wie echte Nächstenliebe im Alltag Gestalt gewinnt — still, praktisch und doch mit großer Wirkung.

So war das Faschingsfrühstück weit mehr als nur ein nettes saisonales Treffen. Es war ein schönes und ermutigendes Zeichen dafür, wie Gemeinschaft verbindet, Einsamkeit durchbricht und Freude ins Herz trägt.

Genau solche Stunden möchten wir im Family Center ermöglichen: Begegnungen, die guttun, ermutigen und deutlich machen, dass niemand allein durchs Leben gehen muss.

Dorr unterstützt soziale Projekte

Dorr unterstützt soziale Projekte

Im historischen Sitzungssaal der Stadt Kaufbeuren übergab die Allgäuer Firma Dorr GmbH & Co. KG auch in diesem Jahr wieder Spenden an soziale Einrichtungen der Region. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Bosse wurden Organisationen ausgewählt, die in besonderer Weise zum gesellschaftlichen Miteinander beitragen. Zu den Begünstigten gehörte zum wiederholten Mal auch unsere Stiftung Nächstenliebe in Aktion.

Wir erhielten eine Zuwendung in Höhe von 500 Euro. Weitere Spenden gingen an den Kneipp-Verein Kaufbeuren-Neugablonz e.V. sowie an den Förderverein Fünfknopfturm Kaufbeuren e.V. Oberbürgermeister Stefan Bosse dankte bei der Übergabe insbesondere den ehrenamtlich Engagierten und betonte, dass viele Initiativen ohne private Unterstützung nicht dauerhaft bestehen könnten.

Für die Unternehmerfamilie Dorr ist diese jährliche Förderung Ausdruck ihrer regionalen Verbundenheit und sozialen Verantwortung. Das mittelständische Allgäuer Familienunternehmen engagiert sich seit vielen Jahren bewusst für Projekte vor Ort und setzt damit ein Zeichen für nachhaltiges gesellschaftliches Engagement über das wirtschaftliche Handeln hinaus.

Die Spendenübergabe zeigt einmal mehr das gute Zusammenspiel von Wirtschaft, Kommune und gemeinnützigen Organisationen in Kaufbeuren: Unternehmen unterstützen, die Stadt begleitet und würdigt das Engagement, und soziale Einrichtungen können ihre Arbeit für die Menschen in der Region verlässlich fortführen. Vorstandsvorsitzender Wolfgang Groß bedankte sich bei den beiden anwesenden Geschäftsführerinnen Brita und Iris Dorr, „Für uns bedeutet diese Förderung daher nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch Wertschätzung und Ermutigung für die vielen Ehrenamtlichen der Stiftung. Wenn regionale Unternehmen hinter sozialen Projekten stehen, stärkt das auch das Vertrauen der Menschen, die Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Sie erleben dadurch, dass sie Teil der Gesellschaft sind und nicht am Rand stehen.“

Geschenk mit Herz im Family Center

Geschenk mit Herz im Family Center

Weihnachtspäckchen schenken Freude und Hoffnung

Auch im Jahr 2025 durfte die internationale Hilfsorganisation humedica wieder die Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“ durchführen. Diese segensreiche Aktion war vor mehr als 15 Jahren vom damaligen langjährigen Geschäftsführer von humedica und heutigen Vorsitzenden der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“, Wolfgang Groß, mit initiiert worden. Bis heute ist sie für viele Kinder zu einem sichtbaren Zeichen von Liebe, Hoffnung und ganz praktischer Hilfe geworden.

Seit dem Eintritt von Wolfgang Groß in den aktiven Ruhestand am 1. Juli 2019 stellt humedica jedes Jahr Weihnachtspäckchen für Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund aus Kaufbeuren und Umgebung zur Verfügung, die von der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ begleitet und unterstützt werden. Auch im vergangenen Advent durfte diese wertvolle Tradition fortgeführt werden und vielen Kindern eine besondere Weihnachtsfreude schenken.

Die Übergabe der Päckchen fand am 20. Dezember 2025 im Stumpesaal des Family Centers, Hüttenstraße 10, statt. Ehrenamtliche Helferinnen hatten diesen Nachmittag mit viel Liebe vorbereitet und sorgten dafür, dass die Kinder in einer herzlichen und willkommenen Atmosphäre empfangen wurden. Man konnte spüren, dass es bei dieser Feier nicht nur um Geschenke ging, sondern um gelebte Nächstenliebe, um Annahme und um die Botschaft, dass jeder Mensch in den Augen Gottes wertvoll ist.

Die Aktion „Geschenk mit Herz“ steht seit vielen Jahren dafür, dass Kinder, die oft unter schwierigen Lebensumständen aufwachsen, zur Weihnachtszeit ganz konkret beschenkt und ermutigt werden. Die liebevoll gepackten Schuhkartons enthalten praktische und schöne Dinge für den Alltag, aber sie bringen noch viel mehr mit sich: Sie tragen Freude in Kinderherzen, schenken ein Stück Geborgenheit und lassen etwas von der Liebe Gottes sichtbar werden. Gerade in einer Zeit, in der viele Familien mit Sorgen, Unsicherheit oder Entwurzelung leben, ist eine solche Geste von unschätzbarem Wert.

Ein besonders schöner und berührender Teil der Feier war das Verlesen einer kindgerechten Weihnachtsgeschichte. Auf verständliche und liebevolle Weise wurde den Kindern die Botschaft von Weihnachten nahegebracht: dass Gott die Menschen so sehr liebt, dass er seinen Sohn Jesus Christus in diese Welt gesandt hat. So konnten die Kinder nicht nur ein Geschenk mit nach Hause nehmen, sondern auch etwas von der Hoffnung hören, die Weihnachten bis heute ausmacht, denn dieses Fest ist weit mehr als ein festlicher Brauch — es ist die frohe Botschaft, dass Jesus als Retter in die Welt gekommen ist, um Licht in die Dunkelheit, Frieden in unruhige Herzen und Hoffnung für alle Menschen zu bringen.

Die Übergabe der Weihnachtspäckchen durch Rebecca Groß wurde so zu einem gesegneten Nachmittag, an dem nicht nur Kinderaugen leuchteten, sondern an dem auch etwas von Gottes Liebe spürbar wurde. Für viele der anwesenden Familien war diese Feier eine wertvolle Ermutigung in der Adventszeit. Sie machte deutlich, dass christlicher Glaube nicht nur in Worten besteht, sondern in tätiger Liebe, in offenen Herzen und in praktischer Hilfe für Menschen, die Unterstützung brauchen.

So wurde auch die Weihnachtspäckchenaktion „Geschenk mit Herz“ im Family Center wieder zu einem wunderbaren Ausdruck dessen, was Weihnachten im tiefsten Sinn bedeutet: Gott kommt den Menschen nahe. Und wo diese Liebe weitergegeben wird, dürfen Hoffnung, Freude und neuer Mut wachsen.

Ein Fest für Auge, Ohr und Herz

Ein Fest für Auge, Ohr und Herz

Festspielhaus Füssen lädt eritreische Flüchtlingsfamilien und Ehrenamtliche ein

Für eine Gruppe von 26 Migrantinnen aus Eritrea und ihren Kindern, zusammen mit den Ehrenamtlichen der Stiftung “Nächstenliebe in Aktion, wurde der Besuch des Musicals „Der Geist der Weihnacht“ im Festspielhaus Füssen zu einem besonderen Höhepunkt der Adventszeit.

Die Gruppe war am 29. November zu der Aufführung vom Festspielhaus eingeladen worden und wurde bereits im Foyer von Geschäftsführerin Birgit Karle und ihrer Referentin Renate Böck begrüßt.

Von den großen Panoramafenstern aus bot sich der Gruppe ein stimmungsvoller Blick auf den winterlichen Forggensee, über dem bei guten Wetterverhältnissen das Schloss Neuschwanstein auf der gegenüberliegenden Uferseite zu sehen ist – fast wie ein visuelles Vorspiel des märchenhaften Nachmittags, der folgen sollte.

Das Musical „Der Geist der Weihnacht“ basiert auf der klassischen Erzählung von Charles Dickens und begeistert seit Jahren sowohl Publikum als auch Kritiker. Presseberichte loben vor allem die musikalische Qualität und die liebevoll ausgearbeitete Inszenierung.

Die Berliner Zeitung schrieb: „Applaus nach jedem Lied, stehende Ovation zum Abschied. Ein Fest für Auge, Ohr und Herz – funkelnd wie der Weihnachtsstern.“

Über die künstlerische Umsetzung hieß es zudem: „Produzent und Komponist Dirk Michael Steffan gelang es gemeinsam mit Autor Michael Tasche, ein Familienmusical auf höchstem Niveau zu erschaffen.“

Die emotionalen Reaktionen der eritreischen Familien spiegelten diese Eindrücke eindrucksvoll wider. Besonders die Kinder waren von der Aufführung zutiefst beeindruckt: „Ich habe noch nie so viele Lichter gesehen“, erzählte ein Mädchen schüchtern und strahlte. Eine Mutter kommentierte: „In meinem Heimatland gab es so etwas nie – ich bin so dankbar, dass meine Kinder das erleben dürfen.“ Und ein zehnjähriges Kind aus der Gruppe fügte hinzu: „Ich möchte morgen wieder hingehen – das war so schön!”

Die festliche Atmosphäre, die hochwertige Bühnenkunst und die warmherzige Begrüßung durch die Festspielleitung machten den Nachmittag zu einem Erlebnis, das für viele der Besucherinnen weit über eine bloße Veranstaltung hinausging. Auch für die Kinder wird dieser Abend in Erinnerung bleiben: die funkelnden Kostüme, die lebendige Musik, die berührende Wandlung der Hauptfigur Ebenezer Scrooge und ein großes Theater, in dem sich Kunst und Mitmenschlichkeit auf besondere Weise begegnen.

Der Besuch zeigte einmal mehr, wie stark kulturelle Erlebnisse Brücken schlagen können – unabhängig von Sprache, Herkunft oder Lebensweg. Das Festspielhaus Füssen erwies sich dabei erneut als ein Ort, an dem Kunst nicht nur unterhält, sondern verbindet und Menschen einen Moment des Ankommens, Staunens und inneren Aufatmens schenkt.

Aufgrund der Begeisterung der Kinder sprach Birgit Karle vor dem Abschied eine Einladung zum Musical Cinderella im nächsten Jahr aus.

Neu: Family Store auch online

Neu: Family Store auch online

Unsere Angebote auf kleinanzeigen.de

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion erweitert ihr Angebot und stellt ausgewählte hochwertige Waren aus dem eigenen Family Store nun auch online zur Verfügung. Unter www.kleinanzeigen.de/pro/family-store finden Interessierte Artikel, die aufgrund ihrer großen Stückzahl, ihres besonderen Wertes oder ihrer Größe nicht vollständig im Ladengeschäft präsentiert werden können. Unsere Stiftung erhält regelmäßig außergewöhnlich umfangreiche oder hochwertige Sachspenden. Dazu gehören beispielsweise über zweihundert neuwertige Markenschreibtische, rund hundertachtzig Stühle sowie etwa achtzig gut erhaltene Restauranttische, aber auch antike Einzelstücke oder besondere Spenden wie zwei originalverpackte Apple Watches, die uns aus compliance-rechtlichen Gründen überlassen wurden. Solche hochwertigen Waren werden online sichtbar gemacht, können jedoch ausschließlich im Family Store in der Hüttenstraße 10 in Kaufbeuren-Neugablonz angesehen, bezahlt und abgeholt werden. Ein Versand ist grundsätzlich ausgeschlossen.

Der Family Store – weit mehr als ein Second-Hand-Laden

Der Family Store unserer Stiftung ist weit mehr als ein gewöhnlicher Second-Hand-Laden. Er ist ein Ort der Wertschätzung, der Begegnung und gelebter Nächstenliebe. Menschen aus allen sozialen Hintergründen finden hier gut erhaltene Kleidung, Haushaltswaren und Alltagsgegenstände zu sehr niedrigen Preisen – aber ebenso Verständnis, offene Ohren und ein freundliches Wort. Die Atmosphäre ist familiär, die Haltung geprägt von Respekt und der Überzeugung, dass jeder Mensch wertvoll ist.

Die Einkünfte aus dem Family Store bilden eine wesentliche Grundlage unserer sozialen Projekte und ermöglichen es uns, Menschen im Raum Kaufbeuren und Ostallgäu ganz praktisch zu helfen.

Unsere Arbeit: Hilfe, Gemeinschaft und Hoffnung

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion engagiert sich mit zahlreichen Angeboten für Menschen, die Unterstützung und Gemeinschaft suchen. Zu unseren wichtigsten Projekten gehört der Stammtisch „Wir sprechen Deutsch“, der Menschen mit Migrationshintergrund eine offene, wertschätzende Möglichkeit bietet, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und Anschluss zu finden. Ebenso laden wir regelmäßig zum all-samstäglichen Seniorenfrühstück ein, das Menschen ein Gefühl von Gemeinschaft, Annahme und hoffnungsvoller Zuwendung vermittelt. Darüber hinaus begleiten wir Familien in Krisensituationen, bieten niedrigschwellige Hilfen an und schaffen Begegnungsräume für Kinder, Jugendliche, Senioren und Menschen, die Orientierung benötigen.

Unser gesamtes Engagement ist getragen von christlicher Nächstenliebe und dem Wunsch, Menschen in herausfordernden Lebenslagen Mut, Unterstützung und Perspektive zu geben.

Gemeinsam Gutes bewirken

Unsere Arbeit wäre ohne die Unterstützung der Menschen in Kaufbeuren und im Ostallgäu nicht möglich. Viele Bürgerinnen und Bürger helfen bereits durch Sachspenden, finanzielles Engagement oder ehrenamtliche Mitarbeit. Wer sich ebenfalls einbringen möchte, ist herzlich eingeladen, unseren Family Store zu besuchen, die neuen Online-Angebote zu entdecken oder mit uns Kontakt aufzunehmen.

Gemeinsam können wir Hoffnung schenken,
Gemeinschaft stärken und Menschen in unserer Region nachhaltig unterstützen.


Weihnachtsmarkt eröffnet

Nachhaltige Geschenkideen, faire Preise und soziales Engagement vereint

Der Weihnachtsmarkt im Family Store in der Neugablonzer Hüttenstraße 10 ist wieder geöffnet – und wir freuen uns sehr, Sie in dieser besonderen Jahreszeit willkommen zu heißen. Auch in diesem Jahr erwartet unsere Besucherinnen und Besucher eine große Auswahl an liebevoll ausgesuchten, gebrauchten Advents- und Weihnachtsartikeln in der bekannten Family-Store-Qualität. Wer festliche Dekoration, Lichter, Krippenfiguren oder besondere Einzelstücke sucht, wird bei uns garantiert fündig und kann gleichzeitig nachhaltig und günstig einkaufen.

Der Family Store unserer Stiftung Nächstenliebe in Aktion zeigt eindrucksvoll, wie gut soziales Engagement und Nachhaltigkeit miteinander harmonieren. Neben Weihnachtsartikeln finden Sie im Kaufhaus zahlreiche weitere Geschenkideen: schöne Spielwaren, gut erhaltene Bücher, praktische Haushaltsgegenstände, Kleidung, aufbereitete Möbel, Elektrokleingeräte und vieles mehr – alles zu einem Bruchteil des Neupreises. Damit bietet sich eine wunderbare Gelegenheit, der aktuellen Preisentwicklung ein Schnippchen zu schlagen und gleichzeitig besondere, hochwertige Dinge zu entdecken.

Wer während des Einkaufens eine kleine Verschnaufpause braucht, kann im gemütlichen Bistro des Family Stores für lediglich 50 Cent eine Tasse Cappuccino, Latte Macchiato oder einen wohltuenden Tee genießen und in entspannter Atmosphäre zur Ruhe kommen.

Mit jedem Einkauf unterstützen Sie unmittelbar die sozialen Angebote der Stiftung, darunter das samstägliche Seniorenfrühstück, den Gesprächsstammtisch „Wir sprechen Deutsch“, die Betreuung förderbedürftiger Kinder und viele weitere Projekte im Stumpehaus des Family Centers.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen eine gesegnete, friedvolle Adventszeit!

Tauffeier der kleinen Arsema

Tauffeier der kleinen Arsema

Eine ganz besondere Einladung zu einem besonderen Fest

Mit großer Freude durften wir als Stiftung Nächstenliebe in Aktion an der Tauffeier der kleinen Arsema teilnehmen. Die eritreischen Eltern Hiwet und Tesfay, orthodoxe Christen, haben vier unserer langjährigen Mitarbeitenden herzlich zu diesem besonderen Fest eingeladen – ein Zeichen des Vertrauens und der tiefen Verbundenheit, die über viele Jahre gewachsen ist.

Die Feier war geprägt von großer Herzlichkeit und einer fröhlichen, festlichen Atmosphäre. Traditionelle eritreische Gewänder, Musik und Tanz erfüllten den Raum mit Leben. Besonders berührend war der fröhliche Einzug der Familie und der vielen Gäste – ein Ausdruck echter Gemeinschaft und Wertschätzung.

Ein kulinarisches Highlight war das liebevoll zubereitete eritreische Festessen, das wir gemeinsam genießen durften. Ebenso beeindruckend war die traditionelle Kaffeezeremonie, bei der die Gäste mit aromatischem frisch geröstetem Kaffee bewirtet wurden – ein wichtiger Ausdruck eritreischer Gastfreundschaft und Kultur.

Die Bilder sprechen für sich: strahlende Kinder, festliche Kleidung, farbenfrohe Dekoration und eine Gemeinschaft, die Glaube, Kultur und Freude miteinander teilt.

Wir sind dankbar für diese wertvolle Einladung und für das langjährige Vertrauen der Familie. Solche Momente zeigen, wie wichtig persönliche Beziehungen, Begleitung und echte Nächstenliebe in unserer täglichen Arbeit sind.