ARCHIV

Der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“

Airport Kids Tour

Airport Kids Tour

Ein unvergesslicher Nachmittag am Flughafen Memmingen für eritreische Kinder

Am 14. November durfte eine Gruppe eritreischer Kinder aus unserem Family Center an einer ganz besonderen Airport Kids Tour am Flughafen Memmingen teilnehmen. Unter der herzlichen Führung von Vanessa Nebelung und einer engagierten Praktikantin wurde den Kindern Einblick in viele spannende Bereiche des Flughafens ermöglicht.

Bereits beim Check-in fühlten sich die Kinder wie echte kleine Reisende. Mit eigenen Besucherausweisen ging es anschließend mit einem bereitgestellten Flughafenbus in verschiedene Bereiche des Geländes. Neben dem Besuch des Gepäckbandes und anderer Arbeitsbereiche stellten die Kinder unzählige Fragen, die mit großer Geduld und Begeisterung beantwortet wurden.

Ein besonderes Highlight war die eindrucksvolle Vorführung der Flughafenfeuerwehr. Die Kinder durften in das riesige Fahrzeug steigen, erfuhren viel über die Ausrüstung – und jubelten begeistert, als der mächtige Löschstrahl demonstriert wurde.

Dieser Nachmittag war für alle Beteiligten ein großes Geschenk: neue Eindrücke, strahlende Augen und das Gefühl, willkommen zu sein. Wir danken dem Team des Flughafens Memmingen, insbesondere Vanessa Nebelung, dem Flughafenchef Ralf Schmid und Frau Maricci King, für die wertvolle Zeit, die Herzlichkeit und die unvergesslichen Momente.

Ein besonderes St.-Martinsfest

Kinder des KIndergartens Jeschkenweg bringen Licht, ein Lied und gelebte Nächstenliebe

Der „Family Store“ unserer Stiftung durfte heute wieder einen besonders herzlichen St.-Martinsmoment erleben. Eine Gruppe von Kindern des Kindergartens Jeschkenweg kam gemeinsam mit zwei Erzieherinnen und zwei Erziehern zum wiederholten Mal zu Besuch, um anlässlich des St.-Martinsfestes gut erhaltene Sachspenden zu übergeben.

Da die Storeleiter Sylvia und Matthias Malzkorn derzeit im Urlaub sind, nahm der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Nächstenliebe in Aktion, Wolfgang Groß, die Spenden dankbar entgegen. Die Kinder hatten einen Bollerwagen voller Spielsachen, Bücher und Kleidung dabei, sorgfältig gesammelt und ausgewählt, um anderen Kindern und Familien zu helfen.

Wie jedes Jahr stand dabei der Gedanke im Mittelpunkt, den Kleinsten auf verständliche Weise zu zeigen, was Teilen bedeutet. Im Geist des heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte, wurde aus dem Besuch ein lebendiges Beispiel gelebter Nächstenliebe.

Ein besonderes Highlight: Die Kinder sangen einen Vers des St.-Martins-Liedes. Kindgerecht laut, fröhlich und nicht ganz taktsicher – genau so, wie es sein muss, wenn Begeisterung und Mut überwiegen. Kundinnen und Kunden des Family Store blieben stehen, hörten zu und spendeten am Ende kräftigen Applaus. Für einen kurzen Moment erfüllte eine fast festliche Stimmung den ganzen Laden.

Zur Wertschätzung ihres Engagements durfte sich anschließend jedes Kind in der Spielwarenabteilung ein kleines Geschenk aussuchen. Die Freude darüber war deutlich spürbar und verwandelte den Besuch in ein kleines, gemeinsames Fest.

Der Besuch zeigt einmal mehr, wie wertvoll es ist, Kindern früh Mitgefühl und Hilfsbereitschaft zu vermitteln. „Solche Begegnungen erinnern uns daran, was St. Martin uns bis heute bedeutet: Wärme weitergeben, wo es möglich ist“, so Wolfgang Groß.

Unser Stiftung dankt dem Kindergarten Jeschkenweg herzlich für diese liebenswerte Tradition, die dazu beiträgt, das St.-Martinsfest in Neugablonz mit echter Nächstenliebe zu füllen.

Kids Party statt Halloween

Ein warmes Highlight für 20 Flüchtlingskinder

Auch in diesem Jahr durften wieder zwanzig Kinder aus geflüchteten, eritreischen Familien an der „Kids Party“ der Immanuelgemeinde Neugablonz teilnehmen. Die Veranstaltung wird ganz bewusst als fröhliche und geschützte Alternative zu Halloween gefeiert und ist für viele der jungen Teilnehmer jeden Herbst ein echtes Highlight.

Dieses Mal fand die Party auf der Wiese hinter dem Gemeindesaal statt. In der Dämmerung versammelten sich die Kinder rund um ein knisterndes Lagerfeuer, an dem sie begeistert Stockbrot backten. Dazu gab es verschiedene Spiele im Freien und jede Menge Raum, um einfach Kind sein zu dürfen, herumzutollen und miteinander Spaß zu haben. Für viele der Kinder bedeutet so ein Abend ein seltenes Stück Unbeschwertheit und Gemeinschaft.

Die Kids Party knüpft an eine schöne Tradition an. Bereits im vergangenen Jahr durften 25 Mädchen und Jungen ein buntes Programm mit Tanzen, Spielen, Parcours, Schminken und natürlich Stockbrot erleben. Und auch damals war die Freude riesig, neue Kontakte zu knüpfen und Teil einer wertschätzenden Gemeinschaft zu sein.

Unser herzliches Dankeschön gilt den Organisatorinnen und Organisatoren der Immanuelgemeinde, die mit viel Engagement, Kreativität und Liebe zum Detail wieder einen unvergesslichen Abend ermöglicht haben. Eure Hingabe macht für die Kinder einen echten Unterschied und schenkt ihnen Momente, die lange nachwirken.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Kids Party und auf viele weitere besondere Erlebnisse für die Kinder.

„Nicht vergessen – dazu gehören!“

Ein bewegender und informativer Vortrag zum Thema Demenz im Stumpe-Saal

Am Montag, den 6. Oktober 2025 um 16:00 Uhr, durften wir im Stumpe-Saal des Family Centers einen besonderen Gast begrüßen: Sandra Wieland, Projektverantwortliche für das Senioren- und Demenzkonzept am Landratsamt Ostallgäu. Unter dem Titel „Nicht vergessen – dazugehören!“ führte sie die zahlreichen Besucherinnen und Besucher in ein Thema ein, das viele Menschen bewegt und zugleich oft verunsichert: Demenz.

Demenz gehört längst zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen – auch hier bei uns im Ostallgäu. Mehrere tausend Menschen leben mit einer demenziellen Erkrankung, jedes Jahr kommen hunderte Neuerkrankungen hinzu. Hinter all diesen Zahlen stehen Menschen mit ihren Geschichten, Familien, die jeden Tag unterstützen, und Nachbarschaften, die mittragen. Frau Wieland verstand es, diesen Zahlen ein Gesicht zu geben und ganz nah an der Lebensrealität der Betroffenen zu bleiben.

Mit großer fachlicher Kompetenz und viel Feingefühl beschrieb sie, wie Demenz entsteht, welche Formen es gibt und warum die Alzheimer-Erkrankung die häufigste ist. Gleichzeitig machte sie Mut: Auch wenn Demenz nicht heilbar ist, kann eine frühe Diagnose vieles erleichtern. Sie schafft Klarheit, eröffnet Behandlungsmöglichkeiten und hilft, Unterstützung rechtzeitig in Anspruch zu nehmen. Erste Anzeichen wie Gedächtnislücken, Orientierungsschwierigkeiten oder Veränderungen im Verhalten wurden ebenso verständlich erklärt wie die nächsten Schritte für Betroffene und Angehörige.

Ein Schwerpunkt des Abends lag auf den vielfältigen Unterstützungsangeboten im Landkreis Ostallgäu. Von Beratungsstellen über Selbsthilfegruppen bis hin zu Entlastungsdiensten und Projekten für eine demenzfreundliche Gesellschaft – Frau Wieland zeigte auf, wie viele Türen offenstehen und wie wichtig es ist, diese Angebote auch zu nutzen. Besonders beeindruckend war ihr Einblick in das Ostallgäuer Demenzkonzept „Einfach dazugehören“, das in Bayern inzwischen als Vorzeigeprojekt gilt. Das Konzept möchte Menschen mit Demenz sichtbar machen, ihnen Teilhabe ermöglichen und Angehörigen den Rücken stärken. Dabei arbeiten Landratsamt, Kommunen, Fachstellen, Vereine, Ehrenamtliche und viele Engagierte Hand in Hand.

Für uns als Stiftung Nächstenliebe in Aktion war dieser Vortrag ein wertvoller Beitrag zu unserem Wunsch, Wissen zu vermitteln, Verständnis zu fördern und die Lebenswirklichkeit älterer Menschen stärker in den Blick zu nehmen. Demenz betrifft niemals nur einzelne Personen, sondern immer auch Familien, Nachbarschaften und ganze Gemeinden. Genau deshalb war dieser Nachmittag so wichtig.

Hoher Besuch im Family Center

Bayerischer Europaminister Eric Beißwenger besucht das Family Center

Der Bayerische Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales, Eric Beißwenger, hat am 29. August 2025 das Family Center der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ in Kaufbeuren besucht. Auf Einladung von Wolfgang Groß, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, informierte sich der Minister über die vielfältigen sozialen Aktivitäten der Stiftung sowie über das Secondhand-Kaufhaus „Family Store“, in dessen integriertem Bistro das Treffen stattfand.

Zu den weiteren Gästen zählten Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse, der das Engagement der Stiftung für die Stadtgesellschaft ausdrücklich lobte und die hervorragende Zusammenarbeit mit der Kommune hervorhob, sowie der Landtagsabgeordnete Peter Wachler.

Wolfgang Groß hatte außerdem seinen Nachfolger bei humedica, Johannes Peter, eingeladen, der 2019 den Vorstandsvorsitz der international tätigen Hilfsorganisation übernahm, nachdem Wolfgang Groß nach 40 Jahren aus der operativen Leitung ausgeschieden und in den (aktiven) Ruhestand eingetreten war. Ergänzt wurde die Runde durch Stiftungs-Vorstand Jürgen Jakoby und Matthias Malzkorn, den Geschäftsleiter des Family Store.

Während des Austauschs stellte Wolfgang Groß dem Minister die Arbeit der Stiftung vor, die sich für bedürftige Menschen in der Region einsetzt und mit dem Family Store ein Modellprojekt für nachhaltigen Konsum, soziale Integration und generationenübergreifende Begegnung betreibt. Johannes Peter berichtete über die aktuellen Projekte von humedica, das weltweit in Katastrophengebieten, im Bereich medizinischer Not- und Entwicklungshilfe sowie in langfristigen Bildungsprojekten aktiv ist. Die Einblicke in die internationale Arbeit von humedica stießen auf großes Interesse bei Minister Beißwenger, der die Bedeutung zivilgesellschaftlicher Initiativen für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts hervorhob.

Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ wurde ins Leben gerufen, um regionale Hilfsprojekte zu fördern und sozial benachteiligten Menschen konkrete Unterstützung anzubieten. Mit dem Family Center in Kaufbeuren-Neugablonz bietet sie neben dem Family Store ein breites Spektrum an sozialen Angeboten wie Beratungen, Sprach- und Begegnungstreffen, Seniorenfrühstück sowie Arbeits- und Integrationsmöglichkeiten.

Foto von li. nach re.: Matthias Malzkorn, Jürgen Jakoby, Wolfgang Groß, Minister Eric Beißwenger, Peter Wachler MdL, OB Stefan Bosse und Johannes Peter

Kulturelle Brücken

Kulturelle Brücken, gelebte Nächstenliebe
Kindermusikgruppe aus Benin begeistert Kaufbeuren

 

Es war ein Konzertabend, der Herzen berührte: Mit ihrer Lebensfreude, Musikalität und Ausdruckskraft begeisterte die Kindermusikgruppe Pépit’Arts aus dem westafrikanischen Benin am Samstag, den 26. Juli, das Publikum in der Immanuelgemeinde Kaufbeuren. Der Auftritt war Höhepunkt eines zweitägigen Besuchs in der Region, organisiert von unserer Stiftung Nächstenliebe in Aktion

Ein Geschenk an die Stadt und ihre Bewohner

Bereits im Vorfeld hatten die Kinder mit zwei öffentlichen Auftritten – in der Kaufbeurer Fußgängerzone und am Neuen Markt in Neugablonz – für staunende Gesichter und bewegte Momente gesorgt. Ihr Mix aus traditionellen westafrikanischen Rhythmen, Tanz, Gesang und Trommelspiel füllte die Plätze mit Lebensfreude und Herzlichkeit – ein Geschenk an die Stadt und ihre Bewohner.

Höhepunkt 

Der Samstagabend jedoch setzte allem die Krone auf: In der vollbesetzten Immanuelgemeinde war nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich spürbar, was kulturelle Begegnung bewirken kann. Sogar Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse ließ es sich nicht nehmen, trotz eines dicht gefüllten Tänzelfest-Programms persönlich zu kommen – und wurde schließlich selbst Teil der Performance: Als die Kinder zum Mittanzen aufforderten, ließ er sich spontan mitreißen. Eine Szene, die sinnbildlich für die verbindende Kraft dieses Abends steht. Diese Kinder tragen Hoffnung in sich – und geben sie weiter“, so Wolfgang Groß, der die Gruppe bei einem Aufenthalt in Benin im November 2024 erstmals kennengelernt hatte. „Ihr Besuch hier ist mehr als nur ein Kulturaustausch. Er ist ein Ausdruck lebendiger Nächstenliebe – von beiden Seiten.“

Dank an viele helfende Hände

Möglich wurde der Aufenthalt durch zahlreiche helfende Hände. Die Immanuelgemeinde sorgte für Unterkunft und ein schmackhaftes Frühstück am Samstagvormittag und Unternehmen wie McDonald’s Kaufbeuren – unter der Leitung von Jan Kielhorn – luden die Kinder großzügig zu einer kostenlosen Mahlzeit ein.
Die Immanuelgemeinde stellte darüber den Gemeindesaal unentgeltlich zur Verfügung – ein Zeichen christlicher Gastfreundschaft, das von allen Beteiligten mit großer Dankbarkeit aufgenommen wurde.
Der Aufenthalt war Teil eines interkulturellen Projekts der Stiftung Nächstenliebe in Aktion, das durch den in Bayreuth tätigen Integrationsbeauftragten Ignacio Koussemou, selbst gebürtiger Beniner, entscheidend unterstützt wurde. Nach Stationen in Oberfranken war Kaufbeuren die letzte Etappe der Reise – und für viele Beteiligte der bewegendste Moment.

Musik baut Brücken, über Ländergrenzen hinweg – und mitten in unsere Gesellschaft hinein“, resümiert Wolfgang Groß. „Was bleibt, ist mehr als ein Konzertabend. Es ist ein Stück gelebte Hoffnung.“

Westafrikanische Klangwelten

Westafrikanische Klangwelten

Am Freitag, den 25. Juli 2025, um 19:00 Uhr lädt unsere Stiftung zu einem besonderen musikalischen Abend in die Immanuelgemeinde (Dessestraße 5, Neugablonz) ein: Die Kinder-Musikgruppe Pépit’arts aus dem westafrikanischen Benin gastiert mit einem einzigartigen Konzert voller Rhythmus, Lebensfreude und kultureller Vielfalt.

Ein Fenster nach Westafrika – Musik verbindet Welten

Pépit’arts ist weit mehr als ein Kinderchor. Die Gruppe besteht aus 13 talentierten Kindern im Alter von 7 bis 14 Jahren, begleitet von 2 Erwachsenen, die als Betreuer und künstlerische Leitung agieren. Gemeinsam vermitteln sie ein lebendiges Bild der westafrikanischen Musiktradition. Mit Trommeln und Gesang – begleitet von traditionellen Tänzen und theatralen Elementen – schaffen die jungen Künstlerinnen und Künstler eine Atmosphäre, die mitreißt und berührt.

Die Auftritte von Pépit’arts sind geprägt von Authentizität und Leidenschaft. Sie zeigen die kulturellen Schätze Benins in einer künstlerisch hochwertigen und gleichzeitig kindlich unbeschwerten Darbietung. Ihr Ziel: Menschen verbinden, den interkulturellen Dialog fördern und die Schönheit ihrer Heimat musikalisch und tänzerisch erlebbar machen.

Eintritt frei – Spenden willkommen

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos. Um die Tour und die damit verbundenen Unkosten zu decken, sind freiwillige Spenden herzlich willkommen. Jede Unterstützung trägt dazu bei, diese außergewöhnliche kulturelle Begegnung zu ermöglichen und die weitere Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Benin zu stärken.

Ort: Immanuelgemeinde, Dess Straße 5, Neugablonz
Datum: Freitag, 25. Juli 2025
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Eintritt: frei
Veranstalter: Stiftung Nächstenliebe in Aktion

Pépit’arts freut sich auf zahlreiche Besucher und einen unvergesslichen Abend voller Musik, Bewegung und interkultureller Begegnung.

Gemeinsam unterwegs

Mit dem Ferienpass die (neue) Heimat erkunden

Auch in diesem Sommer durfte unsere Stiftung wieder Ferienpässe der Stadt Kaufbeuren kostenfrei entgegennehmen – wie bereits in den vergangenen Jahren. Dieses wertvolle Angebot ermöglicht es uns, betreuten Migrantenfamilien abwechslungsreiche Ferienerlebnisse zu bieten, die sonst oft nicht zugänglich wären. Viele Kinder würden die Ferien zu Hause verbringen – meist mit Fernseher oder Smartphone – denn klassische Urlaubsreisen sind für die meisten Familien finanziell kaum zu realisieren.

Dank der Kooperation mit der Stadt Kaufbeuren sowie den Kreisjugendringen Ostallgäu und Oberallgäu stehen Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren rund 170 Gutscheine zur Verfügung. Diese decken ein vielfältiges Spektrum an Freizeitaktivitäten in Kaufbeuren und Umgebung ab – im Gesamtwert von etwa 1.000 €. Der Ferienpass gilt vom 1. Juli bis zum 3. Oktober 2025.

Ein besonderes Extra: Zwischen dem 1. August und dem 15. September können alle Ferienpass-Inhaber im gesamten Allgäu – von Kaufbeuren über Kempten bis ins Kleinwalsertal – kostenlos mit dem Bus fahren. So werden auch Ausflugsziele erreicht, die ohne eigenes Fahrzeug kaum zugänglich wären.

Unsere Stiftung nutzt die Ferienpässe regelmäßig für organisierte Ausflüge mit Familien, die wir betreuen. Dabei entstehen Erlebnisse, die nachhaltig wirken: Sei es der Besuch im Tierpark, ein Ausflug ins mit dem Schiff auf dem Forggensee oder das Erkunden der Natur – für die Buben und Mädchen bedeutet das Abwechslung, Bewegung und Selbstvertrauen, für die Eltern oft eine spürbare Entlastung. Diese gemeinsamen Unternehmungen schaffen schöne Erinnerungen und fördern die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Warum sich der Ferienpass lohnt – auch für Ihre Familie

Der Ferienpass bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis: Für nur 8 Euro pro Kind – und ab dem dritten Kind einer Familie kostenlos – erhalten Familien Zugang zu über 150 attraktiven Angeboten, darunter Schwimmbäder, Museen, Freizeitparks, Kinos und mehr. Die Handhabung ist unkompliziert: Gutschein entnehmen, Pass vorzeigen – und der Ferienspaß kann beginnen.

So erhalten Sie den Ferienpass:

  • Preis: 8 Euro pro Kind; ab dem dritten Kind kostenfrei

  • Verkauf: seit dem 26. Juni 2025 – am besten baldmöglichst sichern

  • Bezugsstellen: Bürgerbüro, Stadtbibliothek, Familienstützpunkte, Generationenhaus, Tourismus-Info u. a.

  • Teilnahmeberechtigung: Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre mit Erstwohnsitz in Kaufbeuren oder in den Landkreisen Ostallgäu und Oberallgäu

Weitere Informationen finden Sie unter: www.kjr-ostallgaeu.de/ferienpass

Ihr Engagement zählt

Wir danken der Stadt Kaufbeuren herzlich für die großzügige Bereitstellung der Ferienpässe – sie schafft reale Teilhabechancen für Familien, die auf Unterstützung angewiesen sind. Als soziale Einrichtung setzen wir uns gerne dafür ein, dass die Pässe sinnvoll genutzt werden. Ob beim Ausfüllen, der Auswahl von Ausflugszielen oder beim ersten Einsatz der Gutscheine – wir stehen unterstützend zur Seite.

Unser Aufruf an alle Familien: Greifen Sie zu! Der Ferienpass macht Ferien bezahlbar, eröffnet neue Wege und schafft Gemeinschaft. Jeder Ausflug – ob groß oder klein – kann ein besonderes Erlebnis werden.

Wir freuen uns auf viele gemeinsame Erlebnisse – für alle!

Ausstellung-Weltreligionen

Einladung zur Auseinandersetzung mit Glaube, Religion und Weltanschauung
Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ lädt zur Ausstellung “Weltreligionen” ein

 

Kaufbeuren, 9. Mai 2025Die Stiftung “Nächstenliebe in Aktion” lädt vom 18. bis 25. Mai 2025 zur Ausstellung „Weltreligionen“ ein. Veranstaltungsort ist das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, das seine Räumlichkeiten für diese besondere Wanderausstellung zur Verfügung stellt. Geöffnet ist die Ausstellung Montag bis Samstag von 9:00 bis 17:00 Uhr sowie sonntags von 14:00 bis 17:00 Uhr. Führungen für Gruppen und Schulklassen sind nach Anmeldung (Uwe Jahn 0176-61058744) möglich.

In einer Zeit zunehmender kultureller und religiöser Vielfalt stellt sich vielen Menschen die Frage: Was glauben andere – und was glaube ich selbst? Die Ausstellung greift diese Fragen auf und lädt ein, sich umfassend, verständlich und respektvoll mit den großen Religionen und spirituellen Strömungen der Welt auseinanderzusetzen.

Einblick in 13 Abteilungen – eine Reise durch die Welt des Glaubens

Der Rundgang führt die Besucherinnen und Besucher durch 13 inhaltlich und visuell gestaltete Abteilungen, beginnend mit einer Einführung zum Thema Religion als globales Phänomen. Dabei werden Grundfragen gestellt wie: Warum sind Menschen religiös? Welche Rolle spielen Religionen im menschlichen Leben?

Im Zentrum der Ausstellung stehen die großen Weltreligionen Animismus, Hinduismus, Buddhismus, Shintoismus, Konfuzianismus, Taoismus, Judentum, Christentum, Islam sowie moderne Glaubensformen wie Esoterik und der Säkularismus.

Jede dieser religiösen oder weltanschaulichen Richtungen wird anschaulich an einem professionell gestalteten Messestand präsentiert. Die Besucher erhalten Informationen in Text und Bild auf großformatigen Displays und finden dazu passende Exponate auf den integrierten Ausstellungstischen. Es handelt sich um authentisches Anschauungsmaterial, das Einblick in Kultgegenstände, Symbole, Schriften und Lebensformen der jeweiligen Religion gibt.

Die letzten beiden Abteilungen der Ausstellung gehen der Frage nach: Wollen alle Religionen letztlich dasselbe? Was unterscheidet den christlichen Glauben von anderen religiösen Weltanschauungen? Diese Gegenüberstellung soll zum Weiterdenken und zum persönlichen Urteil anregen.

Religion – aktueller denn je

Lange Zeit galt Religion in Europa als rückläufiges Phänomen. Noch in den 1980er Jahren war in Schulen zu hören: „Religion ist ein Auslaufmodell.“ Doch die globale Entwicklung zeigt ein anderes Bild: Mehr als 80 Prozent der Weltbevölkerung bekennen sich heute zu einer Religion, und dieser Anteil wächst weiter. Religion beeinflusst Denken, Handeln und gesellschaftliches Leben weltweit.

Auch in Deutschland – trotz säkularer Prägung – bringt Migration aus religiös geprägten Kulturen neue Impulse in den öffentlichen Diskurs. Parallel suchen viele Menschen verstärkt nach spiritueller Orientierung und Ganzheitlichkeit. Angebote aus Religion und Esoterik finden zunehmende Beachtung.

Die Ausstellung Weltreligionen versteht sich als Beitrag zu Dialog, Verständnis und Bildung und will zum Nachdenken, Vergleichen und Verstehen anregen. Dabei legt die Stiftung großen Wert auf eine faire und ausgewogene Darstellung aller Religionen – ein Anliegen, das regelmäßig durch positive Rückmeldungen aus verschiedenen religiösen Gemeinschaften bestätigt wird.

Ein Ort für Begegnung und Austausch

Besucherinnen und Besucher erwartet eine gut strukturierte, informative und ästhe­tisch ansprechende Ausstellung, die für alle Altersgruppen geeignet ist. Besonders Schulklassen, Bildungsgruppen und interkulturell Interessierte profitieren von der klaren Präsentation, den Führungen und dem ausführlichen Ausstellungskatalog „Phänomen Weltreligionen“, der ergänzende Informationen bietet.

Die Stiftung Nächstenliebe in Aktion lädt herzlich ein, dieses einzigartige Bildungsangebot zu nutzen. Gerade in einer Zeit, in der religiöse Themen oft polarisiert diskutiert werden, ist ein Ort, an dem sachlich und respektvoll informiert wird, von besonderer Bedeutung.

Ort & Termine:
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Im Grünen Zentrum 1, 87600 Kaufbeuren
Ausstellungszeitraum:
18. – 25. Mai 2025
Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag: 9:00 – 17:00 Uhr
Sonntag: 14:00 – 17:00 Uhr
Veranstalter: Stiftung Nächstenliebe in Aktion, Hüttenstraße 10, 87600 Kaufbeuren

Symbolische Schlüsselübergabe

Symbolische Schlüsselübergabe

Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung:
Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ kooperiert mit foodsharing Kaufbeuren

Seit August 2023 kooperiert unsere Stiftung mit der lokalen Foodsharing-Gruppe Kaufbeuren, um ein starkes Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung zu setzen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, überschüssige, aber noch genießbare Lebensmittel vor dem Wegwerfen zu bewahren und kostenfrei an die Bevölkerung weiterzugeben.

Hierfür stellen wir in unserem Second-Hand-Kaufhaus „Family Store“ zwei große Kühlschränke mit Glastüren sowie ein Regal zur Verfügung. Kühlpflichtige sowie haltbare Lebensmittel können dort zwischengelagert und von Kundinnen und Kunden mitgenommen werden. Das Angebot wird ausgesprochen gut angenommen: Was morgens geliefert wird, ist meist schon abends vergriffen – und das ganz ohne Gegenleistung.

Am 14. April 2025 wurde die Leitung der Foodsharing-Gruppe offiziell übergeben:

Der bisherige Gruppenleiter, Thomas Süß (auf dem Foto links), der Kaufbeuren verlässt, übergab den symbolischen Schlüssel im Beisein von Stiftungsvorstand Wolfgang Groß an seine Nachfolgerin Sabrina Crevelius.

Foodsharing ist eine wachsende Umweltbewegung mit dem Ziel, die Verschwendung von Ressourcen wie Wasser, Energie und Arbeitszeit durch Lebensmittelvernichtung zu stoppen.

In Kaufbeuren werden täglich rund 18 Tonnen Lebensmittel entsorgt – etwa zwei Drittel davon wären vermeidbar. Rund 40 Ehrenamtliche der lokalen Foodsharing-Gruppe engagieren sich aktiv gegen diese Verschwendung. Die Einrichtung eines sogenannten Fairteilers im „Family Store“ vereinfacht die Weitergabe geretteter Lebensmittel erheblich und schafft die Grundlage für weitere Kooperationen mit Betrieben der Region.

Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten und freut sich auf eine weiterhin fruchtbare Zusammenarbeit.