PROJEKT CORONA-KRISENHILFE

unter der Schirmherrschaft des

Kaufbeurer Oberbürgermeisters Stefan Bosse

und in Zusammenarbeit mit:

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CORONA-KRISENHILFE

Aufgrund der gesundheitlichen Gefährdung durch das Corona-Virus, insbesondere für betagte Mitmenschen oder Personen mit Vorerkrankungen, mussten leider alle Veranstaltungen im „Family Center“ für einen gewissen Zeitraum ausfallen, werden aber unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln ab der zweiten Juliwoche wieder aufgenommen.

Auch der „Family Store“, das Second-Hand-Kaufhaus unserer Stiftung, musste geschlossen werden, um die weitere Verbreitung des SARS-CoV2-Virus zu verlangsamen, Menschenleben zu schützen und um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten.

Aber wir waren nicht untätig …

Unsere fleißigen Mitarbeiterinnen nutzten die Zeit, um die Winterbekleidung einzulagern und die Sommerkollektion für den Verkauf nach Beendigung der „Coronakrise“ vorzubereiten. Es wurde gewaschen, gebügelt und die hochwertige, gebrauchte Kleidung in der Modeabteilung, nach Größen sortiert, für den Verkauf hergerichtet.

Von anderen Kollegen wird die seit dem 1. März 2020 verfügbare Lagerhalle zur Möbelabteilung umgebaut, um die zahlreichen Möbelstücke verkaufsgerecht präsentieren zu können. Es erfolgte ein Durchbruch in den „Family Store“, so dass diese Ladenerweiterung durchgängig begehbar sein wird. Die Eröffnung der Gebrauchtmöbelausstellung wird am 1. August 2020 im Rahmen einer Einweihungsfeier erfolgen, wobei das Second-Hand-Kaufhaus bereits seit dem 27. April 2020 geöffnet werden durfte.

… und setzen auch unsere sozialen Aktivitäten in anderer Weise um

Unter der Schirmherrschaft des Kaufbeurer Oberbürgermeisters starteten wir im März 2020 unser Projekt „Corona-Krisenhilfe“.

Um ältere Mitmenschen und Personen mit Vorerkrankungen vor einer Infektion mit dem neuen Coronavirus zu schützen, bieten wir diesen seither Bürgern an, für sie einzukaufen, um dabei auch zu erfahren, wie es ihnen geht und ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass sie nicht vergessen sind.

Ausserdem nähen zahlreiche Ehrenamtliche aus dem gesamten Allgäu Mund-Nase-Bedeckungen, wofür uns die Stadt Kaufbeuren sieben Rollen speziellen Vliesstoff zu deren Herstellung übergab, die den Städten und Landkreisen von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger  kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden. Aus jeder Rolle können etwa 5.000 Masken für die Verwendung in sozialen Einrichtungen genäht werden.

 

Nachdem die Kaufbeurer Tafel, genannt „Gratislädle“, die Verteilung von gespendeten Nahrungsmitteln an bedürftige Menschen einstellen musste, da die meisten Helferinnen und Helfer über 60 Jahre alt sind und daher zur Corona-Risikogruppe zählen, sprang unsere Stiftung ein und vermittelte junge Ehrenamtliche, so dass die Lebensmittelausgabe wieder gestartet werden konnte.

Weitere Unterstützung erbat die Stadt Kaufbeuren, als nacheinander in zwei Flüchtlingsunterkünften Infektionen mit dem SARS-CoV2-Virus festgestellt wurden. Wir versorgten während der Quarantänezeit die Bewohner mit den notwendigen Nahrungsmitteln, wofür die Stadtverwaltung die Mittel bereit stellte und waren in dieser Zeit Ansprechpartner für auftretende Probleme.