Erneuter Kinobesuch in der Filmburg
Ein bekanntes Gesicht auf der großen Leinwand
Ein schöner Ferientag führte am 4. September insgesamt 17 Kinder sowie Betreuerinnen und Betreuer der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ in die Filmburg Marktoberdorf. Im Rahmen des Sommerferienpasses konnten sie dort kostenfrei den Familienfilm „Unheimlich perfekte Freunde“ anschauen. Dabei gab es für viele Kinder auf der Leinwand ein ganz besonderes Wiedersehen.
Eine Geschichte über Freundschaft und den Wunsch, perfekt zu sein
Im Mittelpunkt des Films „Unheimlich perfekte Freunde“ stehen die beiden zehnjährigen Freunde Frido und Emil. Durch ein geheimnisvolles Spiegelkabinett entstehen scheinbar perfekte Doppelgänger der beiden Jungen. Diese können plötzlich all das besonders gut, womit sich die beiden im Alltag und in der Schule schwertun.
Was zunächst wie die perfekte Lösung aussieht, entwickelt sich jedoch bald ganz anders als erwartet. Auf unterhaltsame und fantasievolle Weise beschäftigt sich der Film mit Freundschaft, Leistungsdruck und der Frage, ob wir wirklich immer perfekt sein müssen.
Die Geschichte vermittelt dabei eine schöne Botschaft, die auch gut zu unserer Arbeit mit Kindern passt: Jeder Mensch hat unterschiedliche Begabungen, Stärken und Schwächen – und gerade diese Unterschiede machen uns einzigartig.
„Den kennen wir doch!“
Für einige unserer Kinder hatte der Film noch eine ganz besondere Überraschung zu bieten: Eine der Hauptrollen, den zehnjährigen Frido, spielt Luis Vorbach, der – wie viele der Kinder unserer Gruppe – aus Kaufbeuren stammt.
Und Luis Vorbach war für die Kinder inzwischen kein Unbekannter mehr.
Erst am 4. April 2026 hatten sie ihn nach einer Filmvorführung von „Die Schule der magischen Tiere 4“ persönlich kennenlernen dürfen. Der inzwischen junge Erwachsene nahm sich damals Zeit für die Kinder, beantwortete Fragen und erfüllte natürlich auch ihre Autogrammwünsche.
Umso spannender war es nun, ihn wenige Monate später in „Unheimlich perfekte Freunde“ noch einmal als Kind auf der großen Kinoleinwand zu erleben. Der Film entstand bereits einige Jahre zuvor, als Luis selbst ungefähr im Alter vieler unserer teilnehmenden Kinder war.
Aus dem Schauspieler, den sie kurz zuvor persönlich getroffen hatten, wurde auf der Leinwand plötzlich wieder der junge Frido. Gerade diese Verbindung machte den Kinobesuch für die Kinder zu einem besonderen Erlebnis.
Gemeinsame Erlebnisse verbinden
Solche Ausflüge gehören für unsere Stiftung zu einer wichtigen Ergänzung der alltäglichen Begleitung von Kindern und Familien. Gemeinsam unterwegs zu sein, miteinander zu lachen und etwas Besonderes zu erleben, schafft Gemeinschaft und Erinnerungen, über die oft noch lange gesprochen wird.
Für viele der von uns begleiteten Kinder mit Flucht- und Migrationsgeschichte sind solche Freizeitangebote zudem nicht selbstverständlich. Deshalb freuen wir uns sehr, wenn wir ihnen während der Ferien immer wieder unterschiedliche Erlebnisse ermöglichen können.
Unser herzlicher Dank gilt Monika Schubert und der Filmburg Marktoberdorf, die unserer Gruppe diesen kostenfreien Kinobesuch im Rahmen des Sommerferienpasses ermöglicht haben.

